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    DIAKONIE: In der Tagesbetreuung „Meine Zeit“ in guten Händen

    Beim Tag der offenen Tür zum Spargelfest viele begeisterte Besucher

    Marion Hartmann, Leiterin der Tagesbetreuung „Meine Zeit“ informierte die Besucher beim Tag der offenen Tür über die Angebote, zu der auch die häusliche Einzelbetreuung gehört.   Foto: Hannelore Nowacki


    LAMPERTHEIM – „Meine Zeit“ sind zwei Wörter mit großer Bedeutung, denn Zeit ist immer kostbar, ist immer Lebenszeit. „Meine Zeit“ heißt die Tagesbetreuung der Ökumenischen Diakoniestation Lampertheim in der Kaiserstraße 38, denn durch sie bekommen die Betreuungsgäste mit verschiedenen Einschränkungen ihre Zeit, eine schöne Auszeit vom Alltag mit Geselligkeit, Entspannung und vielfältigen Anregungen bei Demenz, zugleich bekommen die Angehörigen Zeit für sich und spürbare Entlastung. In diesen Stunden können sie zum Arzt oder Friseur gehen oder sich etwas vornehmen, was sonst nicht möglich wäre. Wie gut man sich in den Räumlichkeiten der Tagesbetreuung fühlt, konnten am Tag der offenen Tür zum Spargelfest-Sonntag die zahlreichen Besucher selbst erleben. Im Gruppenraum fanden stündlich Fachführungen zum Betreuungsangebot statt, ein buntes Nachmittags-Programm mit reichlichem Kuchenbüffet für die ganze Familie. Beim „Mensch-ärgere-dich“-Spiel mit großen, handlichen Figuren war der Spaß für Jung und Alt inklusive. Zu Übungen mit kleinen Bällen, in denen sich viele fühlbare Kugeln befanden, lud Alltagsbegleiterin Frauke Eckhardt die Besucher ein. Gemütlich im Halbrund sitzend wurde der Ball geknetet und für gelenkige Glieder um den Körper bewegt. Das gefiel einer 90-jährigen Besucherin sehr gut, sie mache zuhause regelmäßig Gymnastik erzählte sie. „Meine Zeit“-Leiterin Marion Hartmann öffnete einen Schrank, in dem ein großer Liederschatz bis zum nächsten großen Einsatz ruht – Liederhefte für alle Gelegenheiten vom Frühling bis Weihnachten. Ein multifunktionaler Technikturm, Snoozle-Wagen genannt, macht Musik, projiziert schöne Bilder an die Wand und steuert die Farben einer sprudelnden Wassersäule. Eine Mitarbeiterin zupft zur Freude der Senioren beim Singen Musik die Saiten ihrer Mandoline. Bei den sechs Alltagsbegleitern und zwölf Ehrenamtlichen sind die Betreuungsgäste gut aufgehoben. Angeboten wird auch die häusliche Einzelbetreuung. Bei Vorliegen eines Pflegegrads beteiligen sich die Pflegekassen an den Kosten. Beim gemeinsamen Kochen in der neuen Küche können die Senioren ihre Fähigkeiten erhalten oder sich wieder erinnern, was wichtig für das Leben zuhause ist. Backofen und Mikrowelle sind in rückenfreundlicher Höhe eingebaut, die Küchenmaschine übernimmt das Rühren, wenn die Gruppe Waffeln backt. Kleine Gerichte werden gemeinsam nach Wunsch zubereitet, zuletzt Kartoffeln mit Quark und Leberwurst. Im Büro zeigte Marion Hartmann, was bei der Erdbeerwoche auf dem Plan stand und das Programm für die Spargelwoche. Jeden Tag haben sich die Senioren mit Spargelthemen beschäftigt, Wörter mit Spargel gefunden, ein Spargelgedicht und ein Spargellied kennengelernt. Am Infostand vor dem Haus im fröhlichen Spargelfesttrubel blieben viele Spargelfestbesucher stehen, Broschüren und frisch eingepflanzte Blütentöpfchen von Floristik Schuster gab es und das Glücksrad wurde in Schwung versetzt. Marion Hartmann ist zuständige Ansprechpartnerin des Betreuungsdienstes bei der Ökumenischen Diakoniestation, Hospitalstraße 1, Telefon 06206/9097-0. E-Mail: info@diakoniestation-lampertheim.de. Hannelore Nowacki

     
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