Die Gratiszeitung für Lampertheim und das hessische Ried
Sie sind hier: Startseite » Nachrichten » Bejubelter Doppelsieg des U13-Teams im Flag-Football
Do., 01. Februar 2018, 15:17 Uhr
„Bürstadt Redskins“ begeistern die Jugend für American Football
Bejubelter Doppelsieg des U13-Teams im Flag-Football
Die „Bürstadt Redskins“ (weißes Trikot) hatten gegen die meist einen Kopf größeren „Rodgau Pioneers“ kein leichtes Spiel, aber siegten eindrucksvoll. Foto: Hannelore Nowacki
BÜRSTADT – Jubel in der Halle und auch Jugendtrainer Bernd Fengel ist begeistert: Die acht- bis zwölfjährigen U13-Spieler der Bürstadt Redskins haben bei ihrem ersten Turniertag der Saison 2018 einen „filmreifen Doppelsieg“ erreicht, „ein Traumstart in die neue Saison“. Bemerkenswert ist auch, dass die jungen Nachwuchsspieler überhaupt zum ersten Mal an der Indoor-Flag-Football-Liga teilgenommen haben. Seit vergangenem Sommer ist die junge Mannschaft auf 31 Kinder angewachsen, von denen 18 beim Turnier aufgestellt waren. „Diese Kids haben Charakter, sie haben mutig gekämpft, nie aufgegeben, Rückstände sogar aufgeholt und souverän die Vorgaben der Trainer erfüllt. Wir sind sehr stolz auf dieses Team“, gab Fengel bekannt. Der Turniertag in der Sporthalle der Erich-Kästner-Schule fing am Samstag schon um 10 Uhr mit der ersten Begegnung an, auf der Tribüne feuerten Zuschauer die Teams an. Matthias Klöpsch, selbst aktiver Spieler in der Herrenmannschaft, hatte als Sprecher die Spiele im Blick und kommentierte sie für das Publikum. Schon nach einer Minute und zwei Sekunden kam es zu einem „Touchdown“ der Bürstädter Rothäute gegen die „Rodgau Pioneers“. „Das ist super“, rief Klöpsch ins Mikrofon. Zu Gast waren die „Mainz Golden Eagles“, die „Wiesbaden Phantoms“, die „Rodgau Pioneers“, die „Hanau Hornets“ und die „Kelkheim Lizzards“. Die „Bürstadt Redskins“ vom TV 1891 Bürstadt mussten sich als Gastgeber gegen das neue Team der „Rodgau Pioneers“ durchsetzen, von denen viele Spieler einen Kopf größer waren, was die „Bürstadt Redskins“ aber nicht sonderlich zu beeindrucken schien. Die Zuschauer sahen rasante Spielszenen mit schnellen Läufen und Kampf um den Ball. Angriff (Offense) und Verteidigung (Defense) hatten gleichermaßen ihren Anteil am Doppelsieg, wie Fengel feststellte. Nach dem Gleichstand 6:6 in der ersten Spielhälfte, platzte in der zweiten Hälfte der Knoten – mit dem bejubelten Endstand von 28:12. Zwei Spiele hatten die sechs Mannschaften am Samstag zu bewältigen, beim Abschlussspiel gegen 16 Uhr traten die „Bürstadt Redskins“ ein zweites Mal an, diesmal gegen den erwartet schweren Gegner, die „Kelkheim Lizzards“ und gewannen mit dem Endstand 31:28. Beim ihrem ersten Auswärtsturnier am 17. Februar in Kelkheim wird die U13-Mannschaft der „Bürstadt Redskins“ auf die „Darmstadt Diamonds“ und die „Hanau Hornets“ treffen.
Die erfolgreiche U13-Mannschaft mit Rafaiel Margaritis, Gianluca Messina, Nick Schultheis, Philipp Leonhardt, Yannik Leonhardt, Maximilian Emig, Jonas Klos, Marc Harder, Leon Gerhard, Henri Thiel, Jannik Klos, Melvin Gallei, Lukas Floch, Noah Thiel, Sebastian Werz, Robin Gutberlet, Leon Sternheimer und Silvan Schikho. Trainiert werden sie von Christian Steffan, Bernd Fengel, Lukas Brems und René Aumann. Foto: oh
Was ist Flag-Football eigentlich? Tyrone Booker, Trainer der U16- und U19-Mannschaften, erläuterte im Pressegespräch die Unterschiede. Während es im Tackle-Football ziemlich knallhart zur Sache geht, wenn der Ballträger umgeworfen wird, ist der Flag-Football die abgeschwächte Spielvariante für den Breitensport und die Jugend als Einstieg. Statt Umwerfen ziehe der Spieler nur eine der beiden schmalen gelben Fahnen am Gürtel des Gegners. Die komplexen Regeln erfordern in der Ausbildung eine Menge Theorie, dafür gebe es ein dickes Regelbuch, „unsere Bibel“. Viele freiwillige Helfer und Eltern hatten den Verein und das Team bei der Organisation am Turniertag unterstützt. Am gespendeten Büffet stärkten sich in ihrer Mittagspause auch die gut gelaunten jungen Cheerleader-Damen, die zum ganztägigen Training in der TSG-Halle waren und deshalb ausnahmsweise bei diesem Turnier nicht auftreten konnten. Hannelore Nowacki