In den kommenden Wochen werden im Stadtgebiet Lampertheim Eichenbäume gegen die Raupen des Eichenprozessionsspinners behandelt. Foto: www.pixabay.com
LAMPERTHEIM – Die Stadtverwaltung Lampertheim möchte die Bürgerinnen und Bürger darüber informieren, dass in den kommenden Wochen im Stadtgebiet, Eichenbäume auf öffentlichem Gelände zum Schutz gegen die Raupen des Eichenprozessionsspinners behandelt werden.
Die Biozidmaßnahme erfolgt durch eine Fachfirma in Absprache mit den Technischen Betriebsdiensten, abhängig von der Witterung, im Laufe des Monats Mai.
Bei dem eingesetzten Mittel handelt es sich um ein biologisches Insektizid, welches für den Menschen völlig ungefährlich ist. Es führt bei den Raupen, die durch ihre Brennhaare bei den Menschen starke toxische Reaktionen hervorrufen können, zu einem Fraßstopp an dem die Tiere schließlich verenden.
Die Verwaltung bittet um Rücksicht und Verständnis bei eventuellen Beeinträchtigungen durch kurzfristige Sperrung der Gehwege und Parkplätze.
Zusätzlich weist die Stadt Lampertheim darauf hin, dass die Gespinstmottenraupen oft mit dem Eichenprozessionsspinner verwechselt wird.
Die Gespinstmottenraupen sind hellgrau und tragen je nach Art unterschiedlich viele Reihen schwarzer Punkte und haben keine Haare. Die Raupen leben sehr gesellig in hellen, schleierartigen Gespinsten, welche mit der Zeit ganze Büsche oder Bäume überziehen können. Weshalb diese in vielen verschiedenen Gehölzen anzutreffen sind.
Der Eichenprozessionsspinner ist, wie der Name sagt, nur in Eichen anzutreffen!
Die Gespinstmotten sind für den Menschen völlig ungefährlich, jedoch wachsen die betroffenen Bäume schlechter und sie verlieren ihre Blätter zeitweise schneller. Die bewohnten Gespinste können aus den Bäumen sowie Sträuchern herausgeschnitten werden, auch wenn sie den Kahlfraß durch den neuen Maitrieb gut überleben. Anzumerken ist jedoch, dass die Raupen den Jungvögeln als Nahrung dienen. zg