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  • Mi., 10. Juni 2020, 11:56 Uhr
    MAGISTRATSPRESSEGESPRÄCH: Neue Sitzbänke für Hofheimer Friedhof  / Neue Corona-Verordnungen 

    Bereits eine Tonne CO2 bei Stadtradeln eingespart

    Mit dem Fahrrad etwas für sich, die Umwelt und das Klima tun: Dies ist beim Stadtradeln Möglich. Foto: www.pixabay.com


    LAMPERTHEIM – Mehrere Themen beinhaltete das Magistratspressegespräch am Mittwoch. So verkündet Bürgermeister Gottfried Störmer zu Beginn, dass Besucherinnen und Besucher des Friedhofs im Stadtteil Hofheim künftig auf vier neue Sitzgelegenheiten verweilen können. Der sich in der Auflösung befindliche Vogelverein 1951 Hofheim e. V. hat diese gespendet, die Technischen Betriebsdienste der Stadt haben die Bänke bereits aufgestellt. Laut Schriftführerin Gerdi Gresshoff, die gemeinsam mit dem 2. Vorsitzenden Bernd Hagemann die Auflösung des Vereins vollzieht, ist vorgesehen, das Vereinsvermögen gezielt im Lampertheimer Stadtteil einzusetzen. Die vier Bänke auf dem Friedhof bilden somit den Startschuss für viele weitere Aktionen. „Wir freuen uns sehr über diese Spende“, betont Bürgermeister Gottfried Störmer. „Es zeigt, wie groß die Verbundenheit der Menschen hier mit ihrem Ort ist. Gleichzeitig bedauern wir es, dass sich der Verein auch aufgrund von Nachwuchsschwierigkeiten auflöst.“ Da aufgrund der Corona-Pandemie eine offizielle Übergabe nicht stattfinden wird, werden die Bänke mit entsprechenden Schildern versehen.

    Neue Maßnahmen bezüglich Corona

    Die neue Corona-Verordnung bringt auch für Lampertheim neue Verordnungen mit sich. So bleibt die 

    Seniorenbegegnungsstätte „Alte Schule” für den gemeinsamen Betrieb bis 16. August geschlossen. „Dies ist bedauerlich und tut uns auch leid, aber es handelt sich bei den Senioren um eine Risikogruppe, bei der auch der Verlauf der Krankheit häufig schwieriger ist”, begründete Bürgermeister Gottfried Störmer. 

    Im Bereich des Kontaktes zur Stadtverwaltung „bitte ich darum, auch weiterhin zunächst unter der Telefonnummer 06206/935-100 Kontakt zum Rathausservice aufzunehmen. Die Kolleginnen fragen nach, was das Anliegen ist und erklären, ob es einenpersönlichen Termin im Rathaus geben kann und vergeben in diesem Fall einen Termin. Ohne Termin ist weiterhin kein Besuch des Rathauses möglich”, betonte Bürgermeister Störmer, der in diesem Zusammenhang auch etwas positives vorweisen konnte: Denn es gebe für die Besucher der Verwaltung so keine Wartezeiten mehr. „Aber wir stellen fest, je mehr Lockerungen ausgesprochen werden, um so weniger sind die Menschen damit befasst, dass es entsprechende Regelungen gibt, die eingehalten werden müssen”, mahnte Bürgermeister Störmer zur Einhaltung der geltenden Maßnahmen und Vorschriften.

    Bezüglich der  Anmietung von städtischen Räumen gebe es immer mehr Anfragen. Allerdings könne die Stadtverwaltung ihre Räume nur Vereinen und Chören, die bereits Nutzer der Räume sind, zur Nutzung zur Verfügung stellen – unter Einhaltung der Hygieneeinrichtung. Eine Vermietung an Dritte, die eine Ausstellung oder Veranstaltung durchführen wollen, sei jedoch derzeit nicht möglich.

    Positiv seien die Erfahrungen mit der Öffnung der Bücherei: „Wir hatten hier rund 400 Besucher. Der Eingang erfolgt über den rückwärtigen Eingang, hier wird den Besuchern der Bücherei nach dem Klingeln die Tür geöffnet. Insgesamt können maximal zwölf Personen gleichzeitig in den Räumen der Bücherei sein, ein Aufenthalt beispielsweise in der Leseecke oder zum Einlesen in ein Buch sind jedoch nicht möglich”, so das Stadtoberhaupt.

    Radeln für das Klima

    Am Samstag startete das Stadtradeln – bis Mittwoch, 10 Uhr, „haben wir bereits eine Tonne CO2 eingespart und mit 95 Personen 4.686 Kilometer erratet”, freute sich Bürgermeister Gottfried Störmer über den gelungenen Auftakt der Aktion. „Ich bin sehr begeistert, was wir bisher erreicht haben! Aber es geht noch mehr: Bitte beteiligen Sie sind zum Wohl unserer Stadt indes Klimaschutzes und edel Sie sich unter der Homepage der Stadt Lampertheim oder direkt unter www.stadtradeln.de an!”

    „Räuberleiter” erhält „Förderpenny”

    Der Verein Schülerpatenschaft Räuberleiter e.V. gehört zu den Gewinnern des bundesweiten Wettbewerbs „Förderpenny“ der REWE Group. Die Aktion hatte zum Ziel, Organisationen zu unterstützen, die sich in der Kinder- und Jugendförderung engagieren. Der Verein darf sich nun auf ein Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro freuen. Außerdem wird es im August ein Online-Voting der deutschlandweiten Kampagne „Aufrunden bitte!“ geben, bei der der Verein ebenfalls zur Wahl steht.

    Die Räuberleiter möchte mit ihrem Konzept Schüler aus sozial benachteiligten Familien auf ihrem Weg in ein selbstbestimmtes Leben unterstützen. Hierzu bekommen die Schülerinnen und Schüler eine Vertrauensperson – einen Paten – zur Seite gestellt. Durch gemeinsames spielerisches Lernen solle das Selbstbewusstsein der Schülerinnen und Schüler gestärkt werden.

    Wer den Verein unterstützen möchte oder Pate werden will, findet alle Informationen unter: http://xn--schlerpatenschaft-ruberleiter-jqc14e.org/ Benjamin Kloos

     

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