Die Gratiszeitung für Lampertheim und das hessische Ried
Sie sind hier: Startseite » Sport » Bergsträßer Frühjahrsrunde in Lampertheim abgeschlossen
Do., 05. Juli 2018, 12:17 Uhr
Anna Beck schießt 391 Ringe mit dem Luftgewehr
Bergsträßer Frühjahrsrunde in Lampertheim abgeschlossen
Im Schützenhaus in Lampertheim werden die Ergebnisse des letzten Wettkampfs der diesjährigen Frühjahrsunde von Helmut Günther bekanntgegeben. Foto: Ehret
HÜTTENFELD - Den sechsten und letzten Wettkampf der Frühjahrsrunde2018 für Luftdruckschützen trugen die teilnehmenden Schützen beim SV 1923 Hubertus in Lampertheim aus. Bei diesem Wettkampf steht die Geselligkeit und der Erfahrungsaustausch zwischen Schützen ganz unterschiedlicher Leistungsstufen im Vordergrund. Das bietet sich beim Rundenabschluss an, da die Siegerehrung in gemütlicher Runde bei Gegrilltem, Salaten sowie Kaffee und Kuchen stattfindet.
Die Mannschaftszugehörigkeit wird für den jeweiligen Wettkampf der Frühjahrsrunde per Losentscheid getroffen. Daher schießen in jeder dieser Mannschaften Schützen aus unterschiedlichen Vereinen. Wie immer wurden die Auflageschützen den Teams separat zugelost, um die Mannschaftsergebnisse nicht zu verfälschen. Die Teams starten unter den Farben blau, gelb, grün, rot und schwarz. Gewertet werden die jeweils fünf besten Schützen innerhalb eines Teams. Am Abschlusswettkampf nahmen 41 Schützen teil.
Ganz oben auf das Podest an diesem letzten Wettkampftag kam das blaue Team mit großartigen 1910 Ringen. Hierzu trug der Auflageschütze Hermann Schulz 394 Ringe bei. Doch schon dicht dahinter folgte Jugendschützin Anna Beck mit 391 Ringen, die am Vormittag bereits bei den Hessischen Meisterschaften in Frankfurt einen Meistertitel errungen hatte. Das gleiche gilt für Markus Stumpf, der 380 Ringe zum Teamergebnis beisteuerte. Marion Bauer erziete 378 Ringe und Hans-Dieter Beck komplettierte mit 371 Ringen, so dass Manuel Arnold mit 362 Ringen, Pistolenschützin Karina Hahl mit 334 Ringen und Michael Manns, ebenfalls mit der Luftpistole, mit 316 Ringen nicht gewertet wurden. Das grüne Team sicherte sich mit 1895 Ringen Platz zwei. Knapp auf den dritten Platz schaffte es das schwarze Team mit 1890 Ringen. Mit nur 4 Ringen Abstand folgte das gelbe Team, das nach der Addition der Ergebnisse 1886 Ringe vorzuweisen hatte.
20 Ringe hatte das rote Team geschossen, das damit für diesen Tag die gleichnamige Laterne bekam. Im Anschluss an den Wettkampf konnte Helmut Günther dank der schnellen Ergebnisaufbereitung von Cornelius Schürer die Ehrung der Gesamtsieger aus den sechs Wettkämpfen durchführen. Neben den drei besten Ergebnissen der Auflageschützen und der freistehend schießenden Schützen wurden auch die drei Schützen mit dem größten Losglück geehrt, die jeweils die Mannschaftspunkte aus den einzelnen Wettkämpfen gesammelt hatten. Theoretisch konnte man also 30 Punkte bekommen. Hermann Schulz hatte hier das sicherste Händchen: Er war viermal im Siegerteam und zweimal beim zweitplatzierten Team und hatte daher 28 Punkte.
Für die Podestplätze der Leistungswertung waren alle Schützen qualifiziert, die mindestens fünf Wettkämpfe mit geschossen hatten. Das Feld dominierten hier eindeutig die Damen. Anna Beck hatte einen Wettkampfdurchschnitt von 385,7 Ringen aufzuweisen und wurde dafür geehrt. Für 379,5 Ringe wurde Tanja Marquardt mit einem kleinen Präsent belohnt. Mit Irene Wegeer kam auch auf den dritten Platz einen Dame. Sie hatte durchschnittlich 377,8 Ringe geschossen. Bei den Auflageschützen hatte Franz Klemm über die gesamte Runde konstant gut geschossen und einen Durchschnitt von 397,2 Ringen erreicht. Wie die beiden Zweitplatzierten, erhielt auch er ein Präsent für die hervorragende Leistung. Platz zwei war heißumkämpft: mit nur 0,5 Ringen im Durchschnitt lag Harold Trautmann am Ende mit 393,8 Ringen vor Hermann Schulz, der 393,3 Ringe aufzuweisen hatte. ehr