Auszeichnung für Deutsch-Polnisches Projekt des Kreis Bergstraße
„Berufsmobilität - ein Weg zum Erfolg?“
Schülerinnen aus den Kreisen Bergstraße und Swidnica/ Schweidnitz präsentieren gemeinsam ihr Projekt „Berufsmobilität - ein Weg zum Erfolg?“. Foto: oh
KREIS BERGSTRASSE – Der Kreis Bergstraße erhält Auszeichnungen des Deutsch-Polnischen Jugendpreises 2014-2016, ausgelobt durch das Deutsch-Polnische Jugendwerk (DPJW). Zum fünften Mal wurde dieser in Warschau vergeben. Unter dem Titel „Changes/ Chances @ work“ hatte das Jugendwerk dazu aufgerufen, deutsch-polnische Projekte rund um das Thema berufliche Orientierung zu organisieren. Neben den beiden Hauptpreisen vergab die deutsch-polnische Jury auch je zwei Auszeichnungen in den Kategorien „Schulaustausch“ und „außerschulischer Austausch“. Die Jury zeichnete die Kooperation zwischen dem Kreis Bergstraße und dem Partnerkreis Swidnica/ Schweidnitz für ihr Projekt „Berufsmobilität - ein Weg zum Erfolg?“ aus.
„Der kulturelle Austausch förderte die Auseinandersetzung mit den eigenen beruflichen Perspektiven sowie der Zukunft der Jugendlichen. Für beide Partnerkreise führte das gemeinsame Projekt zur weiteren Intensivierung der seit 2001 bestehenden Partnerschaft und die Krönung der Mühen ist die Würdigung des Projektes durch die Auszeichnung“, freute sich Landrat Christian Engelhardt.
Die Auszeichnungen sind mit je 500 Euro pro Projektpartner dotiert. 85 deutsch-polnische Projekte haben am Wettbewerb teilgenommen, 18 nahmen an der Finalrunde teil, davon waren vier aus Hessen.
Im Rahmen des Projektes „Berufsmobilität - ein Weg zum Erfolg?“ fanden zwei Austauschbegegnungen der Jugendlichen im Partnerkreis Swidnica/ Schweidnitz und im Kreis Bergstraße statt. Die Teilnehmer nahmen an Workshops teil, die ihnen die Berufswahl und Berufsfindung auf dem globalisierten Arbeitsmarkt ermöglichen sollten. Sie arbeiteten in internationalen Gruppen (deutsch, polnisch, litauisch) zusammen und besuchten darüber hinaus Schulen, Bildungszentren, Beratungsagenturen sowie Betriebe mit Fokus auf ihre berufliche Zukunft.
Das Ziel des Projektes war der interkulturelle Austausch zwischen den Jugendlichen, die Auseinandersetzung mit eigenen beruflichen Perspektiven und das Reflektieren der Anforderungen des Arbeitsmarktes. Neben dem Informationsaustausch absolvierten die Schülerinnen und Schüler praktische Einheiten wie zum Beispiel das Schreiben von Bewerbungen und die Simulation von Vorstellungsgesprächen. Insgesamt haben 33 Jugendliche an dem Projekt gearbeitet. Davon kamen 15 aus dem Privaten Litauischen Gymnasium und dem Lessing Gymnasium in Lampertheim. Die Organisation des Projektes begleiteten Lehrerinnen sowie Lehrer aus den jeweiligen Schulen und verantwortliche Mitarbeiterinnen der Verwaltungen der Kreise Swidnica/ Schweidnitz und Bergstraße.
Die Ergebnisse wurden in Form eines Flyers zusammen getragen. Auf Einladung des DPJW sind zwei Teilnehmerinnen aus dem Lessing Gymnasium – Christina Borodzin und Wiktoria Machon – mit der Projektleitung nach Warschau gefahren, um ihre Eindrücke zu präsentieren und sich den Fragen der internationalen Jury zu stellen. Bei der Preisverleihung war neben den beiden Geschäftsführern des DPJW und Vertretern der polnischen und deutschen Bundesministerien die Frau des polnischen Präsidenten, Agata Kornhauser-Duda anwesend. zg