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  • Di., 03. Februar 2015, 10:45 Uhr
    Musikzug der Feuerwehr Bürstadt/Hofheim stimmte sich auf Fastnacht ein

    Beste Stimmung bei närrischer Musikstunde

    In einer närrischen Musikstunde bewies der Musikzug der Feuerwehr Bürstadt/Hofheim nicht nur sein musikalisches Talent, sondern zudem viel Humor. Foto: oh


    BÜRSTADT/HOFHEIM - Es ist üblich, dass sich im Gerätehaus in der Römerstraße jeden Donnerstag der Musikzug der Feuerwehr Bürstadt/Hofheim trifft, um zu proben. Doch dieses Mal war etwas anders: Man sah Cowboys, Piraten, Clowns und alle mögliche andere bunt-gekleideten Gestalten das Feuerwehrhaus betreten. Und anstatt Sätzen wie „…und jetzt nochmal ab Takt 38…“ hörte man zumeist nur „Helau, Helau“. Der Fall ist klar – der Musikzug zelebrierte seine närrische Musikstunde. Dieses Event feierte im Vorjahr Premiere und die zweite Auflage am vergangenen Donnerstag zeigte, dass sie durchaus das Potential hat, zu einer Traditionsveranstaltung zu werden. Zur Eröffnung stimmten die Musiker ihre mitgekommenen Angehörigen und Freunde mit ein paar Fastnachtsklassiker und Stimmungsliedern auf den Abend ein. Direkt im Anschluss wurde das Fingerfood-Buffet eröffnet. Hier hatte jeder etwas mitgebracht: Frikadellen, Blätterteigteilchen, Lachshäppchen, belegte Laugenstangen – für jeden war etwas dabei. Dann folgte auch schon der erste Vortrag des Abends: Gregor Ofenloch, aktiver Musiker bei der Feuerwehr, betrat unter den Klängen des Narhalla-Marsches den Raum und stellte sich an die Bütt. Hier schilderte er in Reimen, wie er in seinem Leben schon versucht hatte, das „große Geld“ zu machen. Am späteren Abend trat er dann nochmal in einem Schottenkostüm auf und berichtete von der „Emanzipation des Mannes“. Für seine dargebotenen Vorträge erhielt er den diesjährigen Fastnachtsorden des Musikzuges – eine Wurstkette, an der eine Fanfare aus Brot hing, ein außergewöhnlicher Orden, wie er sich wohl kein zweites Mal finden lässt. Auch das Bürstädter Urgestein Karl-Heinz Wahlig, der einmal selbst im Musikzug die Trommelstöcke übers Fell fliegen ließ, gab eine Büttenrede zum Besten, in  welcher er lustige Possen und Geschichten aus seinem Leben erzählte. Natürlich erhielt auch er den besagten Musikzug-Orden. Noch bis in die Nacht saßen und standen die Musikerinnen und Musiker beisammen und lachten, sangen und schunkelten. Aus Sicht des Musikzuges war dieser Abend der Einstieg in die aktuelle Fastnachtssaison. zg

     

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