Das Bild zeigt einen weiblichen Fichtenkreuzschnabel, der zusammen mit zwei weiteren Artgenossen am Donnerstag in Bürstadt gesichtet wurde. Foto: oh
BÜRSTADT - Der Fichtenkreuzschnabel ist ein Vogel, der seinem Namen alle Ehre macht. Er bewohnt Nadelwälder und brütet dort bevorzugt in hohen Fichten. Ober- und Unterschnabel überkreuzen sich, wodurch er optimal ausgestattet ist, um an seine Nahrung zu gelangen. Der Fichtenkreuzschnabel ernährt sich nämlich von Samen, die er mit seinem überkreuzten Schnabel geschickt aus Zapfen entfernt. Vorwiegend frisst er Samen der Fichte und der Lärche. Dabei ist er vor allem in Nadelwäldern im Höhenbereich von 1000-1800 Metern anzutreffen. Doch am Donnerstag wurden drei dieser bei uns im flachen Ried kaum anzutreffenden Vögel mitten in Bürstadt gesichtet. Ein rötlich gefärbtes Männchen und zwei Weibchen mit grünlich-gelben Partien waren auf Kurzbesuch auf den Bäumen neben der Schillerschule. Dort gelang sogar ein Belegfoto eines der Weibchen. Nach kurzem Aufenthalt zogen die drei Besucher aus dem Mittelgebirge dann wieder ab. zg