SCHILLERSCHULE: Nikolaustag mit Liedern und Gedicht unter freiem Himmel gefeiert
Besuch des Nikolaus zu früher Stunde
Vor der Schillerschule wurde der Nikolaus von allen Klassen und vielen Eltern erwartet. Foto: Hannelore Nowacki
LAMPERTHEIM – Große rote Schleifen schmücken die Fenster der Schillerschule, die als Adventskalender herausgeputzt ist. Über der Eingangstür steht die 24 für den Heiligen Abend und die 6 für den 6. Dezember, den Nikolaustag, ist hoch oben an einem Fenster zu entdecken. Auf dem Schillerplatz vor der Schule hatten sich zu früher Stunde in der Morgendämmerung zahlreiche Eltern eingefunden, denn hoher Besuch war angekündigt – der Nikolaus. Alle Klassen mit insgesamt 330 Kindern hatten sich im Halbrund vor ihrer Schule aufgestellt, dirigiert von ihren Lehrerinnen und Lehrern. Als Chor stimmte die Klasse 2c mit Pianobegleitung das Lied „Lasst uns froh und munter sein“ an, die Klasse 3a hatte ein Gedicht einstudiert. „Liebe Kinder schaut mich an, seh‘ ich aus wie der Nikolaus?“ Diese Frage stellten Kinder reihum, mal mit Strickmütze, Zylinder oder Kappe auf dem Kopf. Im Chor folgte die Antwort: „Nein, es muss eine andere Mütze sein“. Schließlich waren die richtigen roten Mützen mit dem weißen Rand gefunden und aufgesetzt. Schulleiterin Annette Wunder-Schönung hatte ein leises Läuten vernommen – und tatsächlich kam ein prächtiger Nikolaus mit goldglänzender Glocke um die Ecke, den Bischofsstab gab er der Schulleiterin sogleich zu treuen Händen, ebenso den roten Sack, um das Mikrofon zu ergreifen und den Kindern etwas vom Nikolaus zu erzählen und warum es den Brauch des befüllten Nikolausstiefels gibt. Viele Hände streckten sich ihm bei seiner Begrüßungsrunde entgegen, strahlende Kinder und Eltern. Einen Schokoladennikolaus von beachtlicher Größe überreichte der Nikolaus Schulleiterin Wunder-Schönung ausdrücklich mit dem Hinweis „für das Lehrerzimmer“. Für jedes Schulkind war ein süßer kleiner Nikolaus im Sack. Nachdem er viele Hände geschüttelt und sich herzlich winkend verabschiedet hatte, ging der Nikolaus nach Hause, dorthin, wo die Schokoladennikoläuse von Kurt Oberfeld zuhause sind, bis sie zur Freude von Kindern und Erwachsenen gekauft und verschenkt werden. Hannelore Nowacki