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Fr., 07. Juni 2019, 09:02 Uhr
Mit dem Bauschild beginnt der erste Schritt zur Realisierung des Bildungs- und Sportcampus
Bewegung trifft Leistungssport - Informationen zum aktuellen Planungstand
Landschaftsarchitekt Dirk Schelhorn erläuterte den aktuellen Planungstand und beantwortete Fragen. Foto: Eva Wiegand
BÜRSTADT – Nun geht es los: Am Donnerstagabend fiel mit der Aufstellung des Bauschilds am historischen Tor des VfR Stadions der offizielle Startschuss für den Bildungs- und Sportcampus Bürstadt – die vom Fördergeber geforderte Voraussetzung für den nun folgenden Abriss der Tribüne. „Mit dem Bauschild stellen wir den ersten Baustein zum Start des langen Planungsprozesses“, freute sich Bürgermeisterin Barbara Schader, die neben den beteiligten Vereinen auch die projektbeteiligten Planungsbüros, zahlreiche Mandatsträger, die den Prozess der Neuordnung des Sportgeländes intensiv begleiten und begleitet haben, sowie einige Anwohner des angrenzenden Bubenlachrings begrüßen konnte. „Ab morgen werden die Baustellen eingerichtet, der Abriss wird beginnen“, erläuterte Schader. Die Entscheidung sei indes nicht einfach gewesen, doch die Tribüne habe die Stadt aufgrund der Schadstoffbelastung nicht halten können. Genutzt wird nun der Zeitraum der Sommerpause des VfR, so dass danach wieder der Spielbetrieb möglich ist. „Was sie heute sehen ist der Entwurf zu einer langfristigen Zielplanung zum Sport- und Bildungscampus“, machte die Rathauschefin deutlich. Seit 2015 findet im Rahmen der Neugestaltung der städtischen Sportanlage zum Bildungs- und Sportcampus Bürstadt ein regelmäßiger Beteiligungsprozess statt. Was nun in den einzelnen Schritten entstehe, entscheide sich noch. Bis 2022 soll das Pilotprojekt fertig gestellt sein. Am 1. Juli beginnt der erste Bauabschnitt von der Nibelungenstraße ausgehend.
Bildung, Sport und Bewegung – mit dem Bauschild ist am Donnerstag ein Grundstein für den Sport- und Bildungscampus gelegt worden. Foto: Eva Wiegand
Die projektbeteiligten Planer präsentierten den aktuellen Entwurfsstand zur Freianlagen- und Objektplanung, die Ende des Jahres abgeschlossen sein soll. Hierzu gibt es im Herbst eine Sondersitzung der Stadtverordnetenversammlung, die die Weichen für das Gebäude, den Entwurf und das Energiekonzept stellt – erst dann folgen die Ausschreibungen. Geplant sind neben der Neuordnung, Neugestaltung und Erneuerung der Sport- und Freizeitflächen, offen für alle Generationen, auch die Errichtung eines Bildungsgebäudes, eines Jugendgartens, der Aus- und Umbau von Zufahrten und Stellplätzen für Pkw und Fahrräder sowie die Errichtung eines Bewegungskindergartens. Vom Planungsstand her werde das Vorhaben noch sehr verfeinert, machte Landschaftsarchitekt Dirk Schelhorn deutlich. Unabhängig vom den restlichen Bauarbeiten wird das Areal des Pfeil- und Bogenclubs realisiert, hier seien die Detailplanungen bereits am weitesten fortgeschritten. Die Stadt will auch weiterhin im Dialog bleiben und informiert im Rahmen von Ausstellungen über den Planungsstand. Eva Wiegand