Mo., 03. März 2014, 11:56 Uhr
Schüler aus Bürstadt durchliefen Training der angehenden Fremdsprachenassistenten
Bewerbungstraining an der Elisabeth-Selbert-Schule Lampertheim
LAMPERTHEIM / BÜRSTADT - Seit dem letzten Sommer arbeitete die Klasse 12 HBF der Elisabeth-Selbert-Schule (ESS) in Lampertheim an dem traditionellen Projekt – dem Bewerbungstraining mit der Erich Kästner-Schule (EKS) in Bürstadt.
Während dieser langen Vorbereitungszeit unter der Leitung von Carmen Wenz gründeten die Schüler einen „Internationalen Flughafen“, an dem sich die Klassen der Erich Kästner-Schule anhand der eigenhändig verfassten Stellenanzeigen bewerben konnten. Die 12 HBF plante verschiedene Auswahlverfahren. Mit diesen wollten sie den Acht- und Neuntklässlern Einblicke in ein Bewerbungsverfahren geben. Die letzten drei Wochen vor Beginn des Projekts waren hektisch und nervenaufreibend, besonders für Wenz, die die Verantwortung für das komplette Projekt trug. Es mussten alle Bewerbungen bearbeitet und verbessert werden, außerdem wurden vier verschiedene Stationen vorbereitet, an denen sich die Schüler der 12 HBF in vier Gruppen einteilten. Als erste Station war ein Knigge-Vortrag über Bewerbungen und Bewerbungsgespräche vorgesehen. Erstellt worden war dieser von Rojin Örcan, Cemila Sen, Anna Hofer und Yasmin Becker. Darauf folgte als zweite Station ein Einstellungstest, der von Anna Kunze, Shafi Ghafoor, Navjot Singh und Simge Yilmaz entworfen worden war. Wie manchmal in einem echten Bewerbungsverfahren folgte darauf ein Assessment-Center als dritte Station. Die Ideen dafür trugen Michelle Wenchel, Julia Bischer, Laurence Hick und Michelle Münzer zusammen. Dabei gab es eine kurze Einführung in das Assessment-Center und es mussten zwei typische Aufgaben gelöst werden. Als letzte Station stand der wohl wichtigste Teil eines Bewerbungsverfahrens an – das Vorstellungsgespräch. Die Phasen und Fragen hierzu waren von Lukas Heilmann, Lisa Redig, Roberto Palmieri und Enes Dagasan zusammengestellt worden. Für den Fall, dass einer der Schüler ausfallen sollte, wurde Kristin Winkler als Springerin eingeteilt, d. h. sie nahm an Tagen, an denen andere Gruppenmitglieder fehlten, deren Position ein.
Der Beginn des Projekts - für Wenz ein ganz besonderer Tag. Nachdem dann auch die Technik mitspielte, fing das Programm um 8 Uhr an - das Bewerbungstraining konnte wie geplant beginnen. Zunächst stellte Wenz sich und die Schule vor. Anschließend bekamen die Erich Kästner-Schüler ihre Bewerbungen zurück und wurden in vier Gruppen den Schülern der 12 HBF zugeteilt. Im Anschluss wurden alle genannten Stationen durchlaufen. Zu jeder Übung gab es ein Feedback und Verbesserungsvorschläge für den Ernstfall. Die Acht- und Neuntklässler zeigten viel Motivation und Interesse. Alle fünf Tage liefen nach dem gleichen Schema ab. Insgesamt nahmen an dem Projekt sechs Klassen an fünf Tagen teil. Dank guter Vorbereitung und ausreichend Planung verlief die Woche reibungslos und auch die Schüler der 12 HBF hatten viel Spaß am Planen und besonders am Durchführen des Projekts. zg