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  • Do., 20. August 2015, 23:56 Uhr
    Bundesministerium fördert kommunalen Klimaschutz mit 12.200 Euro

    „Biblis voller Energie“

    Im Rathaus stehen die Zeichen auf Energieeffizienz und Energiekosten-Einsparung. Die Heizungssteuerung wurde bereits umgestellt und die LED-Straßenbeleuchtung spart auch schon kräftig Energiekosten ein. Archivfoto: Hannelore Nowacki


    BIBLIS – Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit  in Berlin hat erfreuliche Post nach Biblis geschickt. Mit dem Förderbescheid zum kommunalen Klimaschutz steht nun fest: Die Einstiegsberatung mit einem Gesamtvolumen von rund 14.500 Euro wird mit einem 85-prozentigen Zuschuss gefördert. Bürgermeister Felix Kusicka freut sich, dass die Gemeinde Biblis in das Förderprogramm aufgenommen wurde, zumal sich das Projekt thematisch in den Strukturwandel einfüge. Bei einem Pressegespräch am Mittwoch erläuterte Kusicka, was sich unter dem Slogan „Biblis voller Energie“ im nächsten halben Jahr ab September entwickeln soll. Neben der Bestandsaufnahme sollen Gewerbe und Bürger hinsichtlich Energieeffizienzmaßnahmen beraten werden. Schwerpunkt werde die Sensibilisierung, Information und Netzwerkbildung der beteiligten Akteure sein. Nach Möglichkeit sollen Leuchtturmprojekte mit Vorbildcharakter herausgearbeitet werden, die zukünftig umgesetzt werden können. „Dieses Projekt bringt Biblis wieder ein Stück weiter, zumal die Thematik der Energieeffizienz und der damit verbundenen CO2-Einsparung ein Schwerpunkt der neuen Förderperiode des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) ist“, erklärte Kusicka bei einem Pressegespräch am Mittwoch. Um zukünftig eine größtmögliche Förderung zu erreichen, biete es sich an, einen auf EFRE abgestimmten Maßnahmenplan zu entwickeln, da Biblis zu den Vorranggebieten gehöre. Die Verwaltung werde die Vorbereitungen und die Ist-Analyse zu Energiewende und Klimaschutz in Biblis durchführen. Gemeinsam mit der Politik  sollen Handlungsmöglichkeiten der Gemeinde untersucht und das Potenzial bei den kommunalen Liegenschaften identifiziert werden. Das Gewerbeneubaugebiet soll energetischen Vorbildcharakter erhalten. Vortragsveranstaltungen und Sprechstunden für Unternehmen werden angeboten und private Haushalte werden  hinsichtlich Energiekosten-Einsparung  bei Neubau und Altbau-Sanierung informiert und beraten. Auch hier sollen vorrangige Maßnahmen herausgearbeitet werden. Die ersten Schritte in Richtung Energieeffizienz habe die Gemeinde Biblis bereits mit der Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik und der neu installierten Heizungssteuerung im Rathaus gemacht, betonte Kusicka. Seit der Umstellung auf LED-Beleuchtung seien bereits ein Drittel der Energiekosten eingespart worden. Es gehe um eine „Politik der kleinen Schritte“. Bürgermeister Kusicka nannte als Beispiele den Austausch eines Hallentores mit Wärmedämmung oder ein wärmegedämmtes Kellerfenster. Hannelore Nowacki

     

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