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  • Di., 31. März 2015, 10:45 Uhr
    Vertreter der BILA im Gespräch mit dem Hessischen Staatsminister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung Tarek Al-Wazir

    BILA weiter um Verhinderung der Zerschneidungsvariante bemüht

    Die Gesprächsrunde im Hessischen Landtag (von l. n r.): Hans Schader (BILA), Tarek Al-Wazir (Hessischer Staatsminister), Jürgen Meyer (Bündnis 90/Die Grünen), Anke Münker-Tiedge (HMWEVL), Stefanie Rauner (HMWEVL) Karl Hans Geil und Ulrich Guldner (BILA). Foto: oh


    LAMPERTHEIM - In ihrem Bemühen, die Zerschneidungsvariante diagonal durch den Lampertheimer Wald zu verhindern, ist die BILA in den vergangenen Wochen wieder aktiv geworden. Das Warten auf die Veröffentlichung der lang erwarteten Korridorstudie hatte den Beteiligten so eine Art Atempause beschert. Zwar warten wir immer noch auf den vollständigen Bericht, doch Vorinformationen und eine Präsentation haben erste (Teil-)Ergebnisse deutlich gemacht.

    Nun war auf Vermittlung der Lampertheimer Partei Bündnis 90/Die Grünen ein Gespräch mit dem zuständigen Hessischen Staatsminister Herrn Tark Al-Wazir ermöglicht worden. Dies fand am 24. März im Hessischen Landtag in Wiesbaden statt. Neben den Vertretern der BILA bildeten Bürgermeister Gottfried Störmer und Jürgen Meyer (Bündnis 90/Die Grünen) die Lampertheimer Delegation. Es entwickelte sich ein an der Sache orientiertes Gespräch, in dem die Lampertheimer ihre Position darstellten und auch Gelegenheit hatten, sie zu begründen. Schnell stellte sich heraus, dass auf der Grundlage des derzeitigen Sach- und Informationsstandes die Zielsetzungen der beiden  Gesprächsparteien, die NBS in Bündelung mit der A 67 zu führen, nicht auseinander lagen. Durch eine Bündelung der NBS mit der A 67 würde auch die Gretchenfrage der BILA, eine Zerschneidung des Lampertheimer Waldes zu verhindern, gelöst. Minister Al-Wazir führte aus, dass eine Prüfung und Bewertung der Ergebnisse der Korridorstudie aber erst nach der Veröffentlichung durch das Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur möglich sei. Einig war man sich auch in der Notwendigkeit, den verkehrlichen Engpass zwischen Frankfurt und Mannheim zu beseitigen. Auch beim  Ausbau des Personennahverkehrs (S-Bahn),  einer Entflechtung der Verkehrsarten, Anbindung an Personenfernverkehr und Lärmschutz bei dem sich steigernden Güterverkehr lagen die Vorstellungen eng beieinander. Dass es  in diesem laufenden Prozess der Entscheidungsfindung keine eindeutigen Stellungnahmen oder verbindliche Zusagen  geben kann, war den BILA-Vertretern klar. Doch für sie als Bürger und Interessensvertreter bürgerlichen Willens war es eine gute Erfahrung, auf dieser politischen Ebene Gehör zu finden. Sowohl der fachliche Austausch als auch die Atmosphäre des Gesprächs waren von Respekt geprägt und dem Willen, konstruktiv miteinander umzugehen und eine vertretbare und akzeptable Lösung zu finden.

    So blieb Karl Hans Geil nur, im Namen der BILA allen Beteiligten zu danken.  Es gibt zwar keine Sicherheit, dass die Zerschneidungsvariante nicht noch kommen kann, doch ein weiterer Schritt dagegen ist getan. Auch das Gefühl als Bürger Gehör zu finden und ernst genommen zu werden, ist eine gute Erfahrung. zg

     
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