Do., 21. September 2017, 09:57 Uhr
AfD-Wahlkampfveranstaltung in Rosengarten mit Dr. Malte Kaufmann, Rolf Kahnt und Michael Kuger
Bildungs- und Flüchtlingspolitik im Fokus
ROSENGARTEN - Vergangenen Samstagabend hat die AfD Lampertheim eine gut besuchte Wahlkampfveranstaltung zur Bundestagswahl im Dorfgemeinschaftshaus Lampertheim-Rosengarten durchgeführt. Rund siebzig Personen fanden den Weg in das Dorfgemeinschaftshaus im Lampertheimer Stadtteil Rosengarten. Nach der Begrüßung durch Ortssprecher Oliver Schick machte AfD-Direktkandidat für den Kreis Bergstraße Rolf Kahnt den Anfang und setzte sich mit der aus seiner Sicht katastrophalen Politik von Bundeskanzlerin Merkel in nahezu allen wichtigen Politikfeldern auseinander. Nach einem kurzen Abstecher des pensionierten Gymnasiallehrers in die Bildungspolitik, kritisierte er heftig die Flüchtlingspolitik der Kanzlerin mit den Worten von Peter Scholl-Latour: „Wer halb Kalkutta aufnimmt, rettet nicht Kalkutta, sondern der wird selbst zu Kalkutta.“ Im Anschluss hielt Michael Kuger, der Platz zehn auf der Hessischen Landesliste für die Bundestagswahl einnimmt, einen Vortrag mit dem Titel „Lügen, Mythen und Wahrheiten über die AfD“. Mit klaren und deutlichen Worten wandte er sich gegen das Zerrbild von der AfD, das nicht nur von den politischen Mitbewerbern gezeichnet werde, sondern leider auch von den Medien. Wie schon Vorredner Rolf Kahnt erhielt auch Michael Kuger viel Applaus für seine Ausführungen. Zum Abschluss berichtete das langjährige CDU-Mitglied Dr. Malte Kaufmann, Direktkandidat im Wahlkreis Heidelberg-Weinheim über seinen Weg zur AfD. Er schilderte den sich über Jahre hinziehenden Entfremdungsprozess von einer Partei, die früher einmal als wertkonservativ und patriotisch galt, angefangen beim überhasteten Atomausstieg, der ruinösen Griechenland-Rettungspolitik bis hin zum Staatsversagen auf dem Gebiet der Flüchtlingspolitik. Unter dem Beifall der Besucher sagte Dr. Kaufmann: „
Der Wechsel zur AfD war die beste politische Entscheidung, die ich je getroffen habe“. Da er noch guten Kontakt zu ehemaligen Parteifreunden unterhält, schilderte er, dass es an der CDU-Basis weiterhin „brodelt“, da sehr viele unzufrieden mit dem Kurs unter Merkel seien. Nach einer Fragerunde für interessierte Bürger zeigte sich Ortssprecher Schick zufrieden mit der ersten großen Veranstaltung unter seiner Leitung und betonte, dass die Lampertheimer Bürger im jüngst gegründeten Ortsverband, nun auch auf lokaler Ebene einen Ansprechpartner, der sich um deren Anliegen kümmern wolle, haben. zg