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  • Fr., 21. August 2020, 09:46 Uhr
    STADTENTWICKLUNG: FDP-Bundestagsabgeordneter Till Mansmann informierte sich vor Ort über aktuelle Projekte in Bürstadt

    „Bin über dynamische Entwicklung positiv überrascht”

    Der FDP-Bundestagsabgeordnete Till Mansmann informierte sich vor Ort über wichtige Projekte in Bürstadt – Bürgermeisterin Barbara Schader, der Erste Stadtrat Walter Wiedemann und FDP-Fraktionsvorsitzender Burkhard Vetter (v.l.) informierten unter anderem über den Sport- und Bildungscampus. Foto: Benjamin Kloos


    BÜRSTADT – „Ich habe eine solch positive Entwicklung in einer Stadt dieser Größenordnung selten gesehen”, zeigte sich der FDP-Bundestagsabgeordnete Till Mansmann zum Abschluss eines mehrstündigen Besuches in Bürstadt sichtlich beeindruckt. Dabei hatte er sich über wichtige aktuelle Projekte der Bürgerstadt mit Herz informiert, die teilweise auch mit Bundesgeldern gefördert werden. „Im Bund gibt es zahlreiche Fördertöpfe. Es ist wichtig, dass wir als Abgeordnete uns vor Ort ein Bild davon machen, wie diese genutzt werden.” 

    Auf dem Programm standen der neue Kreisverkehr in der Nibelungenstraße, der Bahnhof und dessen Umfeld sowie der Sport- und Bildungscampus. Zum Einstieg erläuterte der FDP-Fraktionsvorsitzende in der Stadtversammlung, Burkhard Vetter, bei der Begrüßung des Gastes aus Berlin auf dem Marktplatz die politische Situation vor Ort: „Wir haben in Bürstadt eine erfolgreiche CDU/FDP-Koalition und in den letzten Jahren viel erreicht. Auch der Marktplatz als neue Mitte ist dank Förderprogrammen realisiert worden, übrigens auf Antrag der FDP. Die Bevölkerung ist oft skeptisch, wenn es um neue Projekte geht, aber wenn diese realisiert sind, sind die meisten doch sehr zufrieden. Auch beim neuen Kreisel in der Nibelungenstraße, der seit Montag teilweise befahrbar ist, kann man eine positive Stimmung in der Bevölkerung spüren” – dem stimmten der Erste Stadtrat Walter Wiedemann sowie Stadtverordnetenvorsteher Jürgen Eberle, beide CDU, gerne zu. Bezüglich der Nutzung von Fördermitteln für eine positive Stadtentwicklung wie beispielsweise dem Kreisverkehr, aber auch dem Bahnhofsumfeld, das als nächstes auf dem Programm stand, ergänzte Burkhard Vetter: „Wir sind beharrlich unseren Weg gegangen und haben nach Fördermitteln Ausschau gehalten. Vieles hätten wir als Stadt so nicht umsetzen können – heute blicken einige Städte neidisch auf uns, auch und gerade beim Bahnhofsumfeld und dessen Neugestaltung.” Am Bahnhof sollen übrigens noch in diesem Jahr die Aufzüge in Betrieb genommen werden – eine positive Nachricht für alle Bürstädter.

    Ein Hauptaugenmerk des Besuchs von Till Mansmann galt dem Bildungs- und Sportcampus, den Bürgermeisterin Barbara Schader, die gut gelaunt von einem wichtigen Termin in Wiesbaden kam, erläuterte. Der Spatenstich für das ambitionierte Projekt soll 2021 erfolgen, im Jahr 2023 soll der Bildungs- und Sportcampus fertiggestellt sein. „Der Bauantrag wird jetzt gestellt. Das Bildungszentrum läuft, der Antrag geht noch in dieser Woche zum Bauamt. Nächste Woche folgt der Bauantrag für die gesamte Freifläche”, so Bürgermeisterin Schader. „Parallel dazu läuft die Vorbereitung zu den Ausschreibungen. Zudem stellen wir jetzt Förderanträge im Bereich Energie für den Campus.”

    Bezüglich der Fördermittel, die der Bund zur Verfügung stellt, ergänzte Till Mansmann, dass es wichtig ist, dass die Kommunen sich mit einem überzeugenden Konzept bewerben. So wie hier beim Bildungs- und Sportcampus, es ist toll, dass sich Vereine mit einbringen und integrieren, dies sieht man nicht oft! Es ist schön zu sehen. dass eine relativ kleine Stadt wie Bürstadt so engagiert handelt. Dieses kommunale Engagement, aber auch das Know-How vor Ort, sind unglaublich wichtig.”

    „In Bürstadt kann man in Bewegung sein und gesund bin ins hohe Alter leben — in Bewegung zu bleiben ist wichtig für eine dynamische Stadtentwicklung. Wir haben eine Niedrigzinsphase und müssen diese Chance nutzen, gemeinsam mit unseren Partnern aus Bund und Land. Wenn nicht jetzt, wann dann – wir nutzen unsere Chance. Beim Sport- und Bildungscampus können wir etwas neues gestalten, mit einem offenen Gelände und einer Teilhabe für alle, für Vereine und Schulen, aber auch für die Bürger. Auch der Jugendrat ist mit eingebunden”, so Bürgermeisterin Schader weiter.

    „Es ist ein Zeichen der Hoffnung in Zeiten von Corona, dass sich gerade im Bereich Sport etwas bewegt. Es ist wichtig, dass die Kommunen gerade in Zeiten investieren, in denen es der Wirtschaft nicht so gut geht. Fördermittel wie die des Bundes sind da, um genutzt zu werden”, stellte Till Mansmann am Ende seines Besuches klar – „auch, um den städtischen Haushalt zu entlasten”, wie Bürgermeisterin Schader ergänzte. „Dies ist ein Pilotprojekt im Kreis und weit darüber hinaus”, freute sich Burkhard Vetter, bevor sich Till Mansmann auf den Weg zum nächsten Termin in Heppenheim machte. Benjamin Kloos

     

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