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  • Mo., 23. September 2019, 11:53 Uhr
    Zweite geht am Ende die Luft aus/ Dritte gewinnt Lokalderby gegen Roller

    Bittere Niederlage der SG mit schwacher Leistung

    LAMPERTHEIM - In einer schwachen, aber bis zum Schluss spannenden Partie mussten die Lampertheimer Bundesligakegler eine bittere Niederlage gegen die SKG Bad Soden-Salmünster hinnehmen. Den besseren Start hatten vor 100 Zuschauer die Gäste aus dem Kinzig Kreis und konnten im ersten Durchgang gegen das Starttrio Ralf Schmitt, Holger Thiemig und Bernd Günderoth 42 Zähler gut machen. Nur Bernd Günderoth konnte hier mithalten. Die Spargelstädter spielten sich auf den Mittelbahnen mit ordentlichen Leistungen wieder heran. Holger Thiemig setzte, nach verhaltenem Start, auf der dritten Bahn mit 265 Holz einen Höhepunkt und lief am Ende bei guten 952 Holz ein. Gegen Daniel Klüber konnte er zehn Zähler herausholen. Ralf Schmitt hingegen kämpfte an diesem Tag mit seinem Spiel. Licht und Schatten wechselten permanent. Am Ende erkämpfte er sich im wahrsten Sinne seine 919 Holz zusammen, musste aber gegen Rene Hagenbach insgesamt 22 Holz abgeben. Ein hochklassiges Duell lieferten sich Michael Klüber und Bernd Günderoth. Zu Beginn dominierte der Gästekegler, doch Günderoth spielte mit stoischer Ruhe und Konstanz seine Durchgänge zu Ende und lief als bester Lampertheimer bei 963 Holz ein. Michael Klüber konnte als Bester seines Teams mit 965 Holz nur drei Zähler herausholen und so hielt sich der Rückstand der Lampertheimer bei zwölf Zählern in Grenzen. Für die Hausherren gingen Kevin Günderoth, Patrik Strech und Niklas Schulz auf die Bahnen. Doch auch hier hatten die Gäste wieder den besseren Start. Nur Niklas Schulz hielt mit und so wuchs der Rückstand nach 50 Wurf bereits auf 80 Zähler an. Im zweiten Durchgang wechselten die Lampertheimer Steffen Back für Patrik Strech ein, der an diesem Tag überhaupt nicht zu seinem Spiel fand. Diese Auswechslung wirkte sich positiv für die Hausherren aus. Back war gleich da und die Hausherren schienen die Partie drehen zu können. Der dritte Durchgang sollte die Vorentscheidung bringen, denn Schulz und Back drehten nochmals auf. Doch auch bei Kevin Günderoth lief an diesem Tag nichts zusammen. Die Gäste berappelten sich in diesem Durchgang auf den letzten zehn Wurf und machten wertvolle Zähler gut. Spätestens hier war der Wille der Hausherren gebrochen. Günderoth lief bei schwachen 869 Holz ein und gab gegen Stefan Schwan (918) insgesamt 49 Zähler ab. Back spielte sich noch auf 893 Holz, musste aber ebenso dreizehn Holz abgeben. Auch die guten 952 von Niklas Schulz, der 25 Pluspunkte gegen Thomas Klüber (927) erkegelte, halfen nicht und am Ende stand eine bittere 5548:5599 Holz. Dies war heute eine Partie, da hätten wir noch zehn Stunden kegeln können und am Ende nicht gewonnen, so die sportliche Leitung. Viel Zeit bleibt den Lampertheimer nicht um diese Niederlage zu verarbeiten, denn am Samstag kommt mit dem KV Grünstadt ein spielstarkes Team in die Biedensandhalle. Wie eine Wiederholung lief die Begegnung der zweiten Mannschaft gegen die SG Sandhausen ab. Oliver Neudecker, der verletzungsbedingt gegen Armin Münzenberger ausgewechselt werden musste, Justin Krämer und Kevin Münch fingen sich einen 81 Holz-Rückstand ein. Karlheinz Fellner, Thomas Geyer und der Tagesbeste Jan Richter wandelten den Rückstand bis 50 Wurf vor Ende in einen knappen Vorsprung um. Bei den letzten 50 Wurf ging den Hausherren dann die Luft aus und so stand am Ende eine knappe 5326:5343 Niederlage fest. Auch hier gilt, Mund abputzen und am kommenden Samstag gegen Plankstadt punkten. Die dritte Mannschaft hielt im Lokalderby gegen das Rollende Glück 2 die Fahnen der SG hoch. In einem ungefährdeten 2411:2485 Erfolg waren die SGler die ausgeglichenere Mannschaft. Zu unterschiedlich waren die Leistungen der Roller um die Dritte in ernsthafte Gefahr zu bringen. Karl Jeude mit 442 Holz bester SGler, Manfred Röhrig, Angelo Barbagallo, Jürgen Kuhbach und Günter Richter zeichneten sich für den Erfolg verantwortlich. zg

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