Sa., 22.08.2026
Die Gratiszeitung für Lampertheim und das hessische Ried
  • Startseite
  • Sport
  • Termine
  • Stellenmarkt
  • Mi., 19. Dezember 2018, 22:30 Uhr
    Gemütliche Weihnachtsfeier in der Seniorenbegegnungsstätte „Alte Schule“ 

    „Blaue Engel“ bescherten Kaffee, Kuchen und gute Stimmung

    Weihnachtslieder singen und fröhlich sein gehörte zum Programm der Weihnachtsfeier in der Seniorenbegegnungsstätte „Alte Schule“. Weitere Höhepunkte waren Textvorträge und Gedichte aus dem Kreis der Gäste, die mit viel Applaus belohnt wurden. Foto: Hannelore Nowacki


    LAMPERTHEIM – Weihnachten kommt immer so überraschend und viel zu tun gibt es  in der Adventszeit dann auch. Am besten ist natürlich, man hat in diesem Fall Engel zur Seite, die gerne Arbeit auf sich nehmen, begeistert Rosinenkuchen backen und Marmorkuchen auch noch, wunderbaren Kaffee servieren und die Tische besonders schön dekorieren. Zum Hineingreifen und Genießen waren auch die Glasschüsseln mit den selbst gebackenen  Plätzchen gedacht. Außerdem kümmern sie sich um die Gäste, damit es ihnen an nichts fehle. Tatsächlich sind solche Engel in der Seniorenbegegnungsstätte „Alte Schule“ recht zahlreich und nicht nur in der Weihnachtszeit rührig. Wie das ganze Jahre hindurch waren die „Blauen Engel“, wie sie dort genannt werden, auch bei der gut besuchten Weihnachtsfeier am Dienstagnachmittag schon am Morgen fleißig gewesen, um den Besuchern einen gemütlichen und stimmungsvollen Nachmittag zu bescheren. Auf den Tischen strahlten rote Weihnachtssterne und außergewöhnliche Adventskränze leuchteten in Gold und Königsblau. Kunstwerke, die Inge Netscher mit der Kreativgruppe der Seniorenbegegnungsstätte handgefertigt hatte, ebenso die fantasievollen weihnachtlichen Grußkarten auf den Tischen, jede ein Unikat von zierlicher Schönheit. Am Weihnachtsbaum gaben die elektrischen Kerzen den Kugeln Glanz, ein dauerhaftes Tannengrün, das auch im nächsten Jahr wieder gut aussehen kann. Gerlinde Hellmuth, Vorsitzende des Seniorenbeirats, begrüßte die Senioren zu zwei besinnlich-fröhlichen Stunden. Mit den Versen eines unbekannten Dichters erzählte sie von einem strahlend schönen Traum, der sich auf Weihnachtsbaum reimt. Auch sie habe nun in den Weihnachtsmodus umgeschaltet, ließ sie die Besucher wissen. Ihre Dankesworte richtete sie an alle, die an der Feier mitwirkten wie die Bäckerinnen um Monika Krings, die Donnerstagsgruppe mit Stephanie „Steffi“ Rapp, die Kreativgruppe und allen, die aus dem Kreis der Gäste das Programm mit weihnachtlichen Gedichten und Geschichten mitgestalteten sowie Musiker Horst Herrmann aus Worms, der die Weihnachtslieder am Keyboard fröhlich begleitete. Ihr Dank galt auch allen Helfern aus der Video- und Fotogruppe, die bei Veranstaltungen Filme und Diavorträge zeigen und bei den Hoffesten die Zelte auf- und abbauen. Für das gemeinsame Gesangsprogramm hatte Evelyne Hein als erstes Lied „Fröhliche Weihnacht überall“ ausgesucht, das die Senioren ebenso gerne sangen wie später „O Tannenbaum“ und „O du fröhliche“. Angekündigt war die Flötengruppe. Unter den Gästen, die jedoch nicht lange bleiben konnten, waren Bürgermeister Gottfried Störmer, Erster Stadtrat Jens Klingler und Bernd Ranko, Leiter des Fachbereichs 50 Familie und Soziales. Seinem Dank an die ehrenamtlichen Mitarbeiter der städtischen Seniorenbegegnungsstätte bekräftigte Bürgermeister Störmer mit einem Gedicht, das er jedoch nicht selbst gedichtet habe, ein gereimter Hinweis an das „Was Weihnachten ist“. In der Geschichte vom Weihnachtsmann und seinen sieben Rentieren, die Ria Ofenloch vortrug, kamen sieben Engelchen mit goldenen Flügeln vor, von denen eines mit dem Namen Renate samt Geschenkpaket vom Schlitten gefallen war und sich auf ganz rührende Weise unter den Menschen zurecht fand, die Traurigen aufheiterte und auch sonst behilflich war. Zum Weihnachtsmann wollte sie am Ende gar nicht mehr zurückkehren, so glücklich war sie mit ihrem Liebsten geworden. Am Ende dieser selbst ersonnenen Geschichte spannte Ria Ofenloch den Bogen zu den „Blauen Engeln“. Gerlinde Hellmuth informierte die Besucher über die „aufsuchende Sozialarbeit“, ein Angebot der Stadt Lampertheim seit September für Senioren, die alleine sind und in irgendeiner Form Rat und Hilfe benötigen. Stephanie Rapp als Ansprechpartnerin hat schon einige Senioren besucht, wie sie im Gespräch mit dem TIP berichtete. Manche melden sich selbst bei ihr, bei anderen Senioren hatten sich zum Beispiel Nachbarn Sorgen gemacht. Nicht alle Senioren können aus eigener Kraft zu den Veranstaltungen und Feiern in der Seniorenbegegnungsstätte „Alte Schule“ kommen, sie werden abgeholt und wieder nach Hause gefahren, ein Fahrdienst, der wegen Erkrankung des langjährigen Fahrers auf längere Sicht neue Fahrer brauche, teilte Gerlinde Hellmuth mit. Ein Dankeschön sagte sie Martin Härtel und Karin Tiefel, die diesmal im Fahrdienst  eingesprungen waren. Hannelore Nowacki 

     

    Beitrag aus der Rubrik

    » Lampertheim und Stadtteile
    » Lokal
    Anzeige Online StellenmarktAnzeige dkge 1x1Anzeige dkge 2x2
    Anzeige TicketshopAnzeige NK Worms und RheinhessenAnzeige 3 Anzeige - 1