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Di., 30. August 2022, 12:46 Uhr
ICE-NEUBAUSTRECKE: DB untersucht Bodenbeschaffenheit, um exakten Verlauf der neuen Bahngleise zu ermitteln / Bohrungen bis zu 40 Meter Tiefe / Vorab Kampfmittelsondierung zur Absicherung der Bohrarbeiten
Bohrungen zur Baugrunderkundung zwischen Einhausen und Neuschloß
LAMPERTHEIM – Von Anfang September bis voraussichtlich Anfang März nächsten Jahres finden im Auftrag der Deutschen Bahn (DB) zwischen Einhausen und Lampertheim-Neuschloß Erkundungsbohrungen statt. Mit den bis zu 40 Meter tiefen Bohrungen messen Expert:innen die Zusammensetzung und Festigkeit des Bodens. Dies hilft den Planerinnen und Planern dabei, den genauen Verlauf der Neubaustrecke Frankfurt–Mannheim im Abschnitt zwischen Einhausen/Lorsch und Mannheim-Waldhof festzulegen. Um die Bohrarbeiten abzusichern, suchen Fachleute zuvor das betroffene Gelände nach Kampfmitteln aus dem zweiten Weltkrieg ab. Den detaillierten Verlauf der neuen Bahnstrecke im Abschnitt Lorsch–Mannheim-Waldhof möchte die DB bis Ende 2023 erarbeiten. Die grundsätzliche Streckenführung steht mit der sogenannten Vorzugsvariante bereits seit November 2020 fest.
Während der Sondierungs- und Bohrarbeiten kann es vorübergehend zu geringfügigen Lärmbelastungen kommen. Für die eventuell entstehenden Unannehmlichkeiten bittet die DB um Verständnis. zg