Feuerwehren Biblis, Hofheim und Bürstadt mit 40 Einsatzkräften vor Ort / Glücklicherweise keine Verletzten
Brand mit hohem Schaden in Nordheim
Trotz hohen Schadens verlief der Brand in Nordheim glimpflich ab: Denn Menschen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden. Foto: Benjamin Kloos
NORDHEIM - Ein Gebäudebrand mit Menschenrettung - dieser Notruf ging am Dienstag bei der Feuerwehr Biblis ein: In der Straße „Zum alten Wasserwerk" in Nordheim hatten ein Wohnwagen sowie ein Motorrad Feuer gefangen und brannten völlig aus. Die Rauchsäule, die sich aufgrund des Brandes entwickelte, war bis nach Lampertheim zu sehen. Das Wichtigste zuerst: Trotz hohen Sachschadens kamen glücklicherweise keine Menschen zu Schaden, wie der Sprecher der Feuerwehr Biblis, Ralf Becker, im Gespräch mit dem TIP betonte.
Das Feuer, das in einem Unterstand für die beiden Fahrzeuge ausgebrochen war, drohte beim Eintreffen der Feuerwehren aus Biblis, Nordheim und Wattenheim bereits auf die beiden benachbarten Gebäude überzugreifen. Im direkt benachbarten Haus gingen die Eingangstür sowie ein Fenster zu Bruch, die Druckwelle hatte zudem einen Fernseher im Gebäudeinnern zerstört. Das Feuer, das bereits im Übergreifen auf das nicht mehr durch eine Tür geschützte Haus, stand, konnte durch die insgesamt 40 Einsatzkräfte zum Glück rasch gelöscht werden. Dennoch entstand - neben dem Totalschaden an Wohnwagen und Motorrad - auch am Haus erheblicher Schaden, wobei die genaue Höhe noch nicht geschätzt werden konnte.
Als die Feuerwehr vor Ort eintraf, befanden sich glücklicherweise keine Personen mehr im Gebäude. Ein junger Mann und ein Kind konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen und sich in Sicherheit bringen. Entgegen erster Vermutungen befand sich keine weitere Person im Gebäude.
Aufgrund der zunächst gemeldeten Menschenrettung hatte die Feuerwehr Biblis Einsatzkräfte aus Hofheim und Bürstadt zur Unterstützung angefordert. Die Hofheimer Wehr, ursprünglich zur Menschenrettung angefordert, unterstützte die Kollegen aus Biblis bei der Brandbekämpfung, während die Bürstädter Wehr mit ihrem Teleskopwagen als Reserve diente. Insgesamt waren zehn Fahrzeuge der Feuerwehren vor Ort, unterstützt von der Polizei sowie drei Rettungswagen und einem Notarzt. Benjamin Kloos