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  • Do., 23. Mai 2019, 10:49 Uhr
    Positive Entwicklung bei der 13: 26 Niederlage im zweiten Saisonspiel gibt Hoffnung

    Bürstadt Redskins U19 Jugend mit solider Leistung in der zweiten Hälfte

    Die Mannschaft der U19 musste gegen Bad Homburg Sentinentals eine Niederlage einstecken. Foto: oh


    BÜRSTADT - Am vergangenen Wochenende war beim Auswärtsspiel der U19-Jugend der Bürstadt Redskins in Bad Homburg eine erkennbare Leistungssteigerung in ihrem zweiten Saisonspiel zu verzeichnen. Nach der Niederlage im Auftaktspiel vor zwei Wochen gegen Favoriten Kassel mussten die Redskins jetzt gegen Bad Homburg Sentinels antreten. Dabei trafen zwei gleichwertigen Teams aufeinander. Den besseren Start erwischte dabei aber Bad Homburg. Nach einem kurzen Kickoff und einer guten Angriffsserie der Sentinels konnte die Redskins Verteidigung durch Tackles von Paul Zieglschmid und Safety Rene Östmann bei einem vierten Versuch gerade noch die ersten Punkte verhindern. Der eigene Angriff um Quarterback Kai Jung produzierte im Gegenzug zwar einige Meter und mehrere neue erste Versuche, musste sich aber auch ohne Punkte vom Ball trennen.

    Die Sentinels agierten jetzt aggressiver und waren besonders mit dem Laufspiel erfolgreich. Dabei half den Running Backs aus Bad Homburg auch manch schlechter Tackle der Bürstädter Verteidiger. Ein Lauf durch die Mitte mit mehreren gebrochenen Tackles brachte dann auch die ersten Punkte für die Sentinels auf die

    Anzeigetafel. Obwohl der Angriff aus Bürstadt jetzt wieder einige gute Läufe über die Ballträger Simon Ofenloch und Frederic Fengel produzierte, wurde die Offense durch verpasst Blocks wieder zurückgeworfen, die so zu vierten Versuchen führten. Schließlich mussten die Bürstädter den Ball wieder durch einen Punt abgeben. Die Sentinels hatten jetzt die Schwachstellen in der Bürstädter Verteidigung ausgemacht und

    nutzen diesen für ihren zweiten erfolgreichen Drive zum 13:0 Halbzeitstand. In der Pause rüttelte Head-Coach Tyrone Booker sein Team erst einmal auf und änderte dann auch das

    Angriffskonzept. Mit dem ersten Ballbesitz in der zweiten Hälfte zeigte die Offense endlich ihr Potential und konnte mit klugen Pässen durch Quarterback Jung auf Tight End Nikolas Schlagloth und Passempfänger Tim Leugner über das Feld marschieren und an die Endzone des Gegners anklopfen. Running Back Frederic Fengel war es überlassen mit einem Power-Lauf durch die Mitte von der Drei-Yard-Linie die ersten Punkte der Redskins für diese Saison zu markieren. Auch der Extrapunkt durch Kicker Simon Ofenloch war erfolgreich und damit verkürzten die Rothäute aus Bürstadt auf 13:7. Die Antwort der Sentinels kam prompt. Wieder fand die Verteidigung um Defense Coordinator Maximilian

    Roos kein Mittel die Läufe der Mannen aus Bad Homburg zu stoppen. Folglich erhöhte der Gastgeber auf 20:7. Aber die Redskins Offense hatte jetzt ihren Rhythmus gefunden und legte wieder einen erfolgreiche Drive hin, der durch einen Quarterback-Sneak von Spielmacher Jung mit einem Touchdown abgeschlossen wurde. Der anschließende Zweipunktversuch war zwar nicht erfolgreich, aber gerade in dieser Serie zum 20:13

    spielte die Angriffslinie um Center Julian Richter, der den verletzten Nils Baumann ersetzte, den Guards Thorben Engelhardt und Janik Dola sowie die beiden Tight Ends Maximilian Horn und Nicolas Schlagloth überragend und sicherten die Chance dieses Spiel zu wenden. Als beim folgenden Kick-off Janik Dola den Ball dem Gegenspieler entreißen konnte und ihn für sein Team sicherte hatten die Redskins ihre Möglichkeit den Ausgleich zu erreichen. Wieder bediente Quarterback Jung die Passempfänger aber bei einem vierten Versuch und noch zehn Yards zu gehen, war scheinbar

    Schluss. Head-Coach Booker setze nun alle auf eine Karte und Special-Teams Coordinator Bernd Fengel ließ einen Trickspielzug aus der Punt-Formation spielen. Zwar funktionierte der Spielzug, aber fehlten zum Erreichen eines neuen ersten Versuchs wenige Zentimeter. Zähneknirschend musste man den Ballbesitz dem Gegner überlassen und mit ansehen wie dieser die Zeit mit seinen Läufen kontrollierte und sogar noch den Abschluss-Touchdown dieses Spiels zum 26:13 markieren konnte. Beim Abschluss-Huddle gab es dann trotzdem Lob von den Coaches für die gute zweite

    Hälfte. Hätte das Team von Anfang an so gespielt, wäre bestimmt mehr möglich gewesen.

    So bleibt der U19 der Redskins auf das nächste Spiel am kommenden Sonntag (11 Uhr) im heimischen Leichtathletikstadion des TV Bürstadt zu hoffen, wenn der Gast Wetterau Bulls heißt. zg

     

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