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Di., 01. Oktober 2019, 10:02 Uhr
Online-Plattform zum Stadtumbau lädt zum Informieren und Kommentieren ein
Bürger in die Gestaltung des Stadtumbaus einbinden
Bürgermeister Felix Kusicka stellte mit der Vorsitzenden der Gemeindevertretung Rita Schramm und IT-Fachmann Burkhard Seib die neue Online-Plattform zum Stadtumbau vor. Foto: Hannelore Nowacki
BIBLIS – Der Stadtumbau in Biblis ist ein Projekt mit längerem Zeitstrahl in die Zukunft. Seit 2015 läuft der Prozess, mit Stadtumbau-Tagen 2018 und 2019. Über eine Neuerung informierte Bürgermeister Felix Kusicka bei einem Pressegespräch am Montag, an dem Rita Schramm, Vorsitzende der Gemeindevertretung, und IT-Fachmann Burkhard Seib teilnahmen. Die Online-Plattform zum Stadtumbau ist bereits seit einigen Tagen für die Bürger zur Information und Kommentierung von einzelnen Maßnahmen nutzbar. Zusammen mit dem Beraterteam der NH Projektstadt und der WER | DENKT | WAS GmbH, die sich auf Bürgerbeteiligungsverfahren spezialisiert hat, hat die Verwaltung, insbesondere die IT-Abteilung alle Informationen zum Stadtumbauprozess aufbereitet und mit Fotos im Internet zur Verfügung gestellt. Der Link www.stadtumbau.biblis.eu führt direkt auf die Startseite mit vier Themenbereichen, die wiederum weitere Informationen zur Verfügung stellen. Auch über die Homepage der Gemeinde Biblis www.biblis.eu unter dem Menüpunkt Stadtumbau kommt man auf die Plattform mit den Schaltflächen zu „Stadtumbau? Was ist das überhaupt?“, dann der „Überblick – was ist bisher passiert?“ und „Die Maßnahmen – jetzt informieren“ sowie „Häufig gestellte Fragen rund um diese Plattform“ sind die Rubriken, die den Bürgern neben der Information die Möglichkeit bieten, einzelne Maßnahmen zu kommentieren. Zukünftig seien auch Online-Befragungen möglich, die zu ausgewählten Themen oder Maßnahmen durchgeführt werden sollen. Auf diese Weise sei es möglich, die Bürger bei der weiteren Gestaltung der Maßnahmen einzubinden, erklärte Kusicka, der in der Plattform „ein pragmatisches Instrument“ sieht mit Bürgern ins Gespräch zu kommen. Mit 2.000 Euro im Jahr sei die Plattform kostengünstig. Betreut wird dieses Online-Angebot von der WER DENKT WAS GmbH, die auch befugt ist, entsprechend der festgelegten Spielregeln zum Beispiel verunglimpfende Kommentare herauszunehmen. „Eigentlich ist es traurig, dass man so etwas hineinschreiben muss“, meinte Kusicka. Alles solle im konstruktiven und sachlichen Rahmen ablaufen. Um die Kommentarfunktion nutzen zu können, meldet man sich einfach mit einer gültigen E-Mail-Adresse und einem Passwort an. Hannelore Nowacki