Di., 13. Juli 2021, 09:48 Uhr
Bürgerkammer Rosengarten sieht Kaufland Areal als Chance für Visionen
ROSENGARTEN - Die Bürgerkammer Rosengarten sieht in der Diskussion um das Kaufland Areal anlässlich der Bürgerversammlung am 08. Juli 2021 positiv auf die kommenden Monate. Die Bürger teilen die Auffassung geteilt, dass ein reines Gewerbegebiet nicht im Sinne der Bewohner ist. Nun gilt es nach Alternativen zu suchen. Die Bürgerkammer ist erfreut über die ergebnisoffene Herangehensweise der Stadtverwaltung und der Kommunalpolitik, birgt dies doch ausreichend Raum für visionäre Ideen. Diese sind schon zahlreich aus der Bevölkerung benannt worden. Reine Wohnbebauung, ein Mischgebiet aus Kleinbetrieben mit Wohneinheit, Solarfeld mit Bürgerbeteiligung, renaturierte Flächen und mehr. Die Generationsverantwortung muss dringend in hoher Gewichtung in alle Überlegungen mit einbezogen werden, um eventuelle zukünftige Probleme auszuschließen.
Grundlegend wird, durch die hohe Dichte und voranschreitende Entwicklung an Gewerbe in der Region, ausreichend Potential für gewerblichen Wachstum vorhanden gesehen. Dies rechtfertigt aus Sicht der Bürgerkammer Rosengarten keinen Zwang für ein weiteres Gewerbegebiet in der unmittelbaren Nachbarschaft von Wohngebieten im Stadtteil Rosengarten. Nach wie vor liegt der Fokus der Bürgerkammer auf einer, wenn auch schwierigen, Umsetzung von Wohnbebauung.
Die Erweiterung des Stadtteils bietet Herausforderungen, die es gründlich zu prüfen, doch – aufgrund von Möglichkeiten - nicht zu scheuen gilt. „Auch wir sehen eine Altlastenprüfung als zwingend notwendig an. In diesem Themenkomplex ist die Untersuchung des westlich angrenzenden Naturschutzgebiets genauso erforderlich wie die Hinterlassenschaften auf dem Gebiet der alten Ziegelei. Die Bevölkerung sollte zeitnah und umfassend aufgeklärt werden ob die Gerüchte um die Bodenbelastung der Wahrheit entsprechen oder nur Panikmache sind.“ so die Bürgerkammer. zg