Gurkenfrau mit Kind und Gummernkorb aus Bronze: Spendertafel für Wahrzeichen wurde enthüllt
Bürgerstiftung Biblis sagt Danke
Verbunden mit der Enthüllung einer Spendertafel wurde auch an das Wirken von Katharina Reis erinnert. Fotos: oh
BIBLIS – Seit dem diesjährigen Gurkenfest begrüßt die Gurkenfrau mit Kind die Besucher des Rathauses. Damals wurde die vom polnischen Künstler Marek Zalewski geschaffene Skulptur im Rahmen einer Feierstunde mit Gesandten aus den Bibliser Partnergemeinden enthüllt. Nun hatte die Bürgerstiftung Biblis wieder eingeladen, um sich bei den Spendern zu bedanken. Wie der Vorsitzende der Bürgerstiftung, Gerd Reis, zu Beginn der Veranstaltung noch einmal betonte, wurden weder öffentliche Gelder noch Mittel der Bürgerstiftung für das Projekt verwendet, sondern ausschließlich die zweckgebundenen Spenden.
Initiator und Stiftungsratsvorsitzender Alfred Kappel freute sich über den großen Zuspruch und erinnerte an die mutige Entscheidung der Bibliserin Katharina Reis, die angebauten Gurken schon im 19. Jahrhundert auf dem Wochenmarkt in Worms zu verkaufen, wo sie dann den Weg in die ganze Welt fanden. Ebenfalls verband er mit dem Bibliser Wahrzeichen die Hoffnung, in der sich schnell verändernden Welt, ein Zeichen der Beständigkeit und Sicherheit gesetzt zu haben.
Außer Bürgermeister Felix Kusicka sprach auch die amtierende Gurkenkönigin Dana I., die auf die erfolgreiche Auswanderung von Katharina Reis einging und bezeichnete sie damit zurecht als die erste Gurkenkönigin Amerikas. Neben der Spendertafel am Rathaus bedankte sich die Bürgerstiftung Biblis auch mit gerahmten Bildern des Wahrzeichens bei den Spendern. Die Stiftung freut sich nun auf die Umsetzung der nächsten Projekte und lädt die Bürger ein, durch Eingabe weiterer Ideen, das Leben in Biblis noch schöner zu machen. zg