So., 10.05.2026
Die Gratiszeitung für Lampertheim und das hessische Ried
  • Startseite
  • Sport
  • Termine
  • Stellenmarkt
  • Di., 16. Dezember 2014, 10:41 Uhr
    Vorstand berichtet über umgesetzte Projekte

    „Bürgerstiftung lohnt sich und ist notwendig“

    Der Vorstand der Bürgerstiftung Bürstadt berichtete über sein bisheriges Wirken. Von links: Claus Diehlmann, Hans-Werner Vetter, Peter Tschirch und Hans-Jürgen Brems. Foto: Eva Wiegand


    BÜRSTADT – Bereits seit 2011 gibt es die Bürgerstiftung Bürstadt, in dieser recht kurzen Zeit hat die noch relativ kleine Bürgerstiftung bereits einige erfolgreiche Projekte umgesetzt. Um ihren Stiftern einen Überblick zu geben, hatte der Vorstand in das Altenheim St. Elisabeth gebeten. „Wir hoffen, Ihnen zeigen zu können, dass Ihr Interesse an der Bürgerstiftung gerechtfertigt ist und wir mit dem von ihnen gestifteten Mitteln sorgfältig umgegangen sind“, eröffnete Peter Tschirch die Veranstaltung zu der sich einige Zustifter eingefunden hatten. Das Stiftungskapital liegt derzeit bei 99.500 Euro, der daraus resultierende Zinsertrag, den die Bürgerstiftung verwenden kann, liegt 2014 bei 1.300 Euro. „Aber wir haben auch Spenden bekommen“, berichtete Tschirch. So sei zum Beispiel eine 650 Euro-Spende der Sparkasse-Worms-Alzey-Ried für den Defibrilator im Bürgerhaus, sowie 840 Euro von verschiedenen Spendern für sieben Stolpersteine und einiges mehr eingegangen. An nicht zweckgebundenen Spenden hat die Bürgerstiftung bis heute 930 Euro bekommen, die nun entsprechend der Satzung verwendet werden. Außerdem freut sich die Bürgerstiftung über drei weitere Zustiftungen und hofft nun, im nächsten Jahr die 100.000 Euro Grenze beim Stiftungskapital zu überschreiten. „Was waren die Aktivitäten in diesem Jahr?“, damit leitete Tschirch über zu den vielen verschiedenen Projekten, die die Bürgerstiftung bereits in Angriff genommen, beziehungsweise finanziell unterstützt hat. So gab es zwei zusätzliche Bänke an der Wasserwerkstraße zwischen Waldparkplatz und Wasserwerk, außerdem wurden Schilder mit alten Straßenbezeichnungen „Wassergass“, „Heylegass“ und „Schwesterngass“ von der Bürgerstiftung angebracht, um Bürstadts Historie auch für künftige Generation nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Auch die Schilder im Außenbereich des Heimatmuseums wurden von der Bürgerstiftung durch wetterfeste Schilder ersetzt, eine Spielküche gab es wiederum für die Kleinen der Villa Kunterbunt. Um Asylanten eine bessere Chance zur Integration und zum Erlernen der deutschen Sprache zu geben, wurden zehn Lehrbücher finanziert. „Ein wichtiges Projekt für die Bürgerstiftung ist die „Individuelle Schülerbetreuung“, betonte Tschirch. Es sei ein Projekt mit großer Wirkung und praktisch keinen Kosten. Derzeit betreuen sieben Ehrenamtliche jeweils ein Kind mit schulischen Problemen und gehen mindestens einmal wöchentlich in die Familie, um mit dem Kind zu arbeiten. „Es hat sich gezeigt, dass eine Stunde in der Woche ausreichend ist“, machte Vorstandsmitglied Hans-Jürgen Brems deutlich, denn schon mit der einen Stunde in der Woche habe sich die Aufmerksamkeit der Kinder in der Schule sowie auch die Noten verbessert. „Wir hätten uns gewünscht, mehr Betreuer zu finden“, betonte Brems. Wer sich angesprochen fühlt und sich informieren möchte, kann sich direkt an die Bürgerstiftung wenden. Lob gab es dann nicht nur von Alfons Haag, Vorsitzender des Stiftungsrates, sondern auch von Bürgermeisterin Barbara Schader: „Was sie tun ist sehr weitsichtig für jüngere Generationen und für unsere Stadt“. Eva Wiegand

    Info: Die Bürgerstiftung Bürstadt ist auf Spenden und weitere Zustiftungen angewiesen und freut sich über jeden der sich finanziell oder ehrenamtlich einbringen möchte. Weitere Informationen gibt es unter www. buergerstiftung-buerstadt.de oder unter der Telefonnummer 06206/ 6582.

    Beitrag aus der Rubrik

    » Bürstadt und Stadtteile
    » Lokal
    Anzeige Online StellenmarktAnzeige dkge 1x1Anzeige dkge 2x2
    Anzeige TicketshopAnzeige 3 Anzeige - 1Anzeige 3 Anzeige - 1