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  • Do., 08. November 2018, 22:46 Uhr
    Jugendfeuerwehren Hofheim und Hüttenfeld, NABU und Lebenshilfe werden ausgezeichnet

    Bürgerstiftung übergibt Urkunden, Geldpreise und „Bürgerstiftungs-Oskar“

    Freuten sich sehr über die Auszeichnung "Courage in Lampertheim" und damit die Würdigung ihres freiwilligen Einsatzes: die Jugendfeuerwehren Hofheim und Hüttenfeld, der NABU sowie die Lebenshilfe. Foto: Eva Wiegand


    LAMPERTHEIM – Bereits zum zehnten Mal zeichnete die Bürgerstiftung Lampertheim hiesige Gruppen und Vereine für ihre Zivilcourage und ihren unermüdlichen ehrenamtlichen Einsatz aus. Um ihrem Anspruch gerecht zu werden, nämlich als Instrument bürgerschaftlichen vor allem soziale, ökologische und kulturelle Anliegen zu unterstützen, habe der Vorstand auch in diesem Jahr beschlossen, Vereine mit der „Courage-Verleihung“ auszuzeichnen, führte der Vorsitzende der Bürgerstiftung, Erich Maier, aus. Diesmal durften die Jugendfeuerwehren Hofheim und Hüttenfeld, der NABU sowie die Lebenshilfe jeweils Urkunden, 500 Euro sowie den „Bürgerstiftungs-Oskar“ entgegennehmen. So konnte der Vorsitzende des Stiftungsrats, Bürgermeister Gottfried Störmer zu der Feierstunde zahlreiche Gäste im Sitzungsaal begrüßen. „Ehrenamtliche Betätigung in Lampertheim ist kein Fremdwort“, machte der Rathauschef deutlich. Schließlich sei, wie man gerade heute gut sehe, das Engagement sehr ausgeprägt - und zwar über alle Altersgruppen hinweg. Die erste Auszeichnung durften die Jugendfeuerwehren Hofheim und Hüttenfeld entgegennehmen, die damit auf die Lampertheimer Jugendfeuerwehr folgten, denn diese wurde bereits in der Vergangenheit von der Bürgerstiftung geehrt. Bei den Jugendfeuerwehren stehe zwar die Sicherung des Nachwuchses für den aktiven Feuerwehrdienst im Vordergrund. Das sei allerdings nicht der einzige Auftrag: „Werte wie ehrenamtlichen Engagement, Hilfsbereitschaft, Kameradschaft oder auch gegenseitige Wertschätzung werden vermittelt“, betonte Maier. Neben den feuerwehrtechnischen Übungen lerne der Nachwuchs ebenso das Leisten von Erster Hilfe, das Absetzen eines Notrufs und darüber hinaus viele Aufgaben aus dem Feuerwehrbereich. „Die Freiwilligen Feuerwehren sind ein fundamentaler Bestandteil des kommunalen Gemeinwesens, wobei die Jugendfeuerwehren mithelfen, dass das „freiwillig“ hoffentlich auch in Zukunft Bestand haben wird“, lobte Maier das Engagement. Nur lobende Worte hatte Ela Liermann auch für den NABU: „Sie setzten sich dafür ein, dass mit einer Änderung unserer Lebensstile die schonende Nutzung der natürlichen Lebensgrundlagen und die Bewahrung der Natur nicht ausgeschlossen werden muss“, so Liermann. Der NABU in Lampertheim zähle zwar rund 500 Mitglieder, davon seien aber nur ein paar aktiv. Und dennoch rufen die Mitglieder mit großer Begeisterung und Engagement viele Naturschutz-Aktionen und Projekte ins Leben, darunter zum Beispiel der Schutz von Amphibien, Vögeln und Fledermäusen, die Pflege der Sandgrube Feuerstein sowie der ehemaligen Storchenstation und die Pflanzentauschbörse. Die letzte Ehrung durfte schließlich Günther Baus, Vorsitzender der Lebenshilfe Lampertheim und Ried e.V., entgegennehmen „für ein ehrenamtlichen und soziales Engagement, was weit über das übliche Maß hinausgeht“, betonte Maier. Als Träger zweier Einrichtungen, der inklusiven KiTa Schwalbennest und der kreisweit tätigen Frühförder- und Beratungsstelle, stehe für die Lebenshilfe sowohl die professionelle Betreuung und Förderung von Kindern mit und ohne Behinderung sowie die Beratung der Eltern im Vordergrund. „Dafür möchten wir sie heute mit unserer „Courage-Auszeichnung ehren und stellvertretend für viele Lampertheimer Danke sagen.“ Schließlich nutzten die Geehrten die Gelegenheit, ihrerseits für die Auszeichnung zu danken, die dazu motiviere, weiter zu machen. Umrahmt wurde die Feierstunde von drei jungen Musikerinnen der hiesigen Musikschule, Nura, Jasmin und Ranja Magahed sowie deren Geigenlehrerin Susanne Weinacker. Der Unterricht der Nachwuchsmusikerinnen wird von der Bürgerstiftung Lampertheim finanziert. Eva Wiegand

     

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