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  • Do., 15. August 2019, 09:42 Uhr
    Städtebau-Projekte beeindrucken Staatssekretär des Bundesinnenministers

    Bürstadt als Modell für Bundesprogramme gelobt

    Bürgermeisterin Barbara Schader auf der beliebten Schaukelbank in der alla! hopp-Anlage, flankiert von Staatssekretär Marco Wanderwitz (links) und dem Bergsträßer Bundestagsabgeordneten Michael Meister. Im Bild (von links): Erster Stadtrat Walter Wiedemann, Michael Held (SoPa), Erste Kreisbeigeordnete Diana Stolz, Projektleiter Jürgen Schmitt, Flüchtlingskoordinator und neuer Quartiersmanager Jürgen Knödler, Landtagsabgeordneter Alexander Bauer und Tanja Kögel, beim Kreis Bergstraße Projektkoordinatorin Gesundheitsversorgung. Foto: Hannelore Nowacki


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    BÜRSTADT – Bei strahlendem Sonnenschein begrüßte Bürgermeisterin Barbara Schader am Mittwochmittag den Gast aus dem Berliner Innenministerium, den Parlamentarischen Staatssekretär Marco Wanderwitz, der in Horst Seehofers Ministerium des Innern, für Bau und Heimat in Verantwortung für Bau und Heimat ist. Im straffen Besuchsprogramm lernte er im Gespräch und bei der Besichtigungstour die Akteure kennen. Im Rathaus war eine Ausstellung mit den Themen der geplanten und schon begonnenen Stadtentwicklung im Förderbereich östliche Kernstadt aufgebaut. Die Erste Kreisbeigeordnete und Gesundheitsdezernentin Diana Stolz berichtete von den Anstrengungen im Kreis Bergstraße die ärztliche Versorgung zu verbessern, der Projektverantwortliche von NH-Projektstadt Jürgen Schmitt erläuterte die Planungen und Michael Held, stellvertretender Vorsitzender des bürgerschaftlichen Gremiums SoPa (Soziale Partnerschaft) informierte den Staatssekretär  über die beteiligten Organisationen und Institutionen wie Jugendbeirat, Agenda-Tisch Naturschutz, die Bewohner, Schulen, Kindergärten, die Ärzteschaft, die Stadtverwaltung und viele mehr. Nach dem Mittagsimbiss und den nicht öffentlichen Gesprächen im Sitzungssaal des Rathauses konnte sich Wanderwitz bei einer Rundfahrt selbst ein Bild von den Gegebenheiten machen, von der alla! hopp-Anlage führte der Weg am Marktplatz vorbei bis zum Gelände mit den Sportstätten, das einmal der Bildungs- und Sportcampus sein wird. Eine Million Euro hat das Innenministerium aus dem Förderprogramm für die Sanierung von Sportstätten bereits in Bürstadt ausgegeben. Weitere 3,5 Millionen Euro zur Förderung des Projekts Soziale Stadt sind beschieden. Im Entwicklungszeitraum von zehn Jahren erwartet Bürgermeisterin Schader viele weitere Förderbescheide.

    Die Besuchergruppe mit Bürgermeisterin Barbara Schader auf dem Weg ins Rathaus. Foto: Hannelore Nowacki


    In Bürstadt wurde das städtebauliche Projekt um den Bereich Gesundheit erweitert und hat den Namen „Soziale Gesunde Stadt“ bekommen. Unter dem Schatten spendenden gelben Schirm am Eingang zur alla! hopp-Anlage, mit Blick auf das Rathaus, stellte die Bürgermeisterin im öffentlichen Teil des Programms die weiteren Gesprächsteilnehmer vor, die alle auf eigene Weise am städtebaulichen Projekt „Gesunde Soziale Stadt“ in Bürstadt beteiligt oder befasst sind. Der Bergsträßer Bundestagsabgeordnete  Michael Meister (CDU) war gekommen, der den Besuch des Staatssekretärs vermittelt hatte, wie es sich die Bürgermeisterin gewünscht hatte. Auch der CDU-Landtagsabgeordnete Alexander Bauer und Bürstädter Lokalpolitiker nahm teil, ihn schätzt Schader als Unterstützer bei Förderentscheidungen in Wiesbaden, wie sie betonte. Wanderwitz war aus Sachsen angereist, mitten im Wahlkampf zum sächsischen Landtag, hatte er sich für das Besuchsprogramm drei Stunden Zeit genommen, um gleich anschließend wieder zurückzufahren. Der Besuch in Bürstadt war ein Gute-Laune-Termin für den Wahlkämpfer, der in seiner Heimat auch erlebt, dass man mit „Schaum vor dem Mund“ miteinander spricht. Viel Lob erhielt die Stadt Bürstadt für die hiesige Umsetzung der städtebaulichen und sonstigen Förderprojekte und insbesondere Bürgermeisterin Schader aus berufenem Mund, denn Staatssekretär Wanderwitz ist für die Förderprogramme auf der Suche nach Modellkommunen. „Was die Bürgermeisterin in Bürstadt mit komplett eigenem Ansatz umsetzt, ist sehr beachtlich“, meinte Wanderwitz, „nicht aus jeder Stadt mit 17.000 Einwohnern kommen solche Impulse“. Im Innenministerium sei geplant, die vielen Förderprogramme zu straffen und Konzepte aus der Praxis der Kommunen zu übernehmen. Hannelore Nowacki

     

     

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