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  • Mo., 18. Januar 2016, 16:34 Uhr
    SPD setzt sich für Abbau von Hindernissen in vielfältigen Bereichen ein

    Bürstadt barrierefreier machen

    BÜRSTADT – Barrieren haben viele Gesichter, doch eines haben alle gemeinsam: Sie sind Menschen im Weg. Sie hindern daran, sich Informationen zu beschaffen, ein bestimmtes Ziel auf kurzem Weg zu erreichen, eine Straße gefahrlos zu überqueren oder ein Verkehrsmittel zu besteigen. Während Rollstuhlfahrer eine ausreichende Breite von Fußwegen sowie abgesenkte Gehwegkanten benötigen, sind Menschen mit Hörbehinderung und Gehörlose auf optische Warnsignale und Hinweise im Straßenverkehr angewiesen. Sehbehinderte Menschen brauchen tastbare Bodenleitsysteme, die ihnen helfen, sich mithilfe eines Taststocks selbständig in der Öffentlichkeit zu bewegen.

    Diese Herausforderungen erkennt auch die Bürstädter SPD, die Bürstadt künftig barrierefreier machen will. „Die Website der Stadt Bürstadt sollte in Richtung mehr Barrierefreiheit, also mit einer bewusst einfachen Sprache im Text und einer Vorlesefunktion für Sehbehinderte ausgestattet

    werden. Das wäre barrierefrei", meint Stefanie Indefrey, SPD-Kandidatin bei der anstehenden Kommunalwahl. „Die Anzahl der Menschen, die in besonderer Weise auf Barrierefreiheit angewiesen sind, wachse auch in Bürstadt im Zuge einer älter werdenden Gesellschaft stetig an. Wer aufmerksam durch unsere Stadt geht, wisse, dass es an vielen Stellen kein Durchkommen für Rollstuhlfahrer gibt, dass Kinderwagenfahrer gefährliche Ausflüge auf die Straße machen müssen oder dass Kinder bis zehn Jahren nicht – wie es die Straßenverkehrsordnung erlaubt – auf sicheren Gehwegen Fahrrad fahren können”, so die Kritik der Bürstädter Sozialdemokraten.

    „Es müssen endlich Regelungen geschaffen werden, die den schwächsten Verkehrsteilnehmern, besonders Kindern, Eltern mit Kinderwagen und körperlich Benachteiligten, eine Nutzung von Gehwegen und ein gefahrloses Überqueren von Straßen ermöglichen. Eine Patentlösung gibt es nicht, aber die konsequente Einrichtung von Einbahnstraßen, Anwohnerstraßen, Spielstraßen

    und insbesondere einer verbindlichen Stellplatzordnung für die besonders engen Strecken muss angegangen werden", formuliert Indeyfrey das Ziel der Bürstädter SPD. zg

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