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  • Do., 14. Februar 2019, 22:15 Uhr
    CDU und FDP befürworten Kompass-Teilnahme / Schutzmann für Bürstadt als Ziel

    „Bürstadt will Initiative für mehr Sicherheit”

    BÜRSTADT – Nach Viernheim, Bensheim und Lampertheim will auch Bürstadt an der Kommunalen Sicherheitsinitiative des Landes (KOMPASS) teilnehmen. Alexander Bauer (CDU) begrüßt die Empfehlung von CDU und FDP aus dem Bürstädter Haupt- und Finanzausschuss, sich um eine Teilnahme zu bewerben. Lorsch und Biblis haben ebenfalls bereits Interesse bekundet. „Zunächst geht es in jeder Kommune darum, mit möglichst breiter Beteiligung, etwaige Problemfelder zu benennen und dann auch gemeinsam mit der Polizei und anderen Akteuren passende Lösungen zu erarbeiten“, erläutert Bauer die Initiativphase, die mit einem Sicherheitsforum starten soll. Konkrete Maßnahmen zur Stärkung des Sicherheitsgefühls der Bürgerinnen und Bürger werden dann erneut im Fachausschuss beraten, priorisiert und wenn nötig auch mit Geld hinterlegt. „Wir sind bereit in Sicherheit und Prävention zu investieren“, stellt er die Position der Christdemokraten klar. Bauer will neben der Ausweitung der Präventionsangebote und der Stärkung des Freiwilligen Polizeidienstes vor allem auch auf eine eignen „Schutzmann vor Ort“ für Bürstadt hinwirken.

    Für KOMPASS weist das Hessische Innenministerium den Polizeipräsidien jeweils zwei zusätzliche Stellen – hessenweit insgesamt 14 – zu, um so den Bereich der Prävention dort weiter zu stärken. Außerdem wurde eine Geschäftsstelle für KOMPASS beim Hessischen Landeskriminalamt eingerichtet, die mit ebenfalls zwei zusätzlichen Stellen ausgestattet ist. Darüber hinaus werden 30 weitere „Schutzmänner vor Ort“ landesweit eingesetzt. Jede KOMPASS-Stadt und jede KOMPASS-Gemeinde wird bei erfolgreicher Zusammenarbeit mit dem Land Hessen ihr eigenes Sicherheitssiegel erhalten. Zur Evaluierung der Initiative KOMPASS wird das Kommunalprogramm wissenschaftlich begleitet und die erfolgten Maßnahmen ausgewertet.

    „Jede KOMPASS-Kommune steht schon jetzt dafür, dass dort in Kooperation mit der Polizei gemeinsam an der Stärkung der Sicherheit gearbeitet wird. Wenn die ausgemachten Probleme angepackt und Lösungen erfolgreich umgesetzt wurden, werden diese KOMPASS-Kommunen mit dem Sicherheitssiegel ausgezeichnet. Die Auszeichnung mit dem Sicherheitssiegel bedeutet nicht, dass dort künftig keine Straftat mehr stattfindet. Das Sicherheitssiegel steht vielmehr dafür, dass die Kommune sich in besonderem Maße für die Sicherheit ihrer Bürgerinnen und Bürger eingesetzt, deren Sorgen und Ängste aufgegriffen und gemeinsam mit der Polizei Sicherheitsmaßnahmen erfolgreich umgesetzt hat“, so Landtagsabgeordneter Alexander Bauer in seiner Mitteilung. zg

     

     

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