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Mi., 27. Mai 2015, 19:56 Uhr
Deutsche Meister im Ultraleicht-Fliegen in Weilerswist gekürt
Bürstädter Ernst Jöhl auf dem dritten Platz!
Umrahmt von der Tanzgruppe „High-Energy" freut sich Ernst Jöhl bei der Siegerehrung über seinen dritten Platz. Foto: oh
BÜRSTADT - Nach drei Wettbewerbstagen mit sechs unterschiedlichen Prüfungen waren die 26. Deutschen Meisterschaften im Ultraleicht-Fliegen entschieden. Bei drei Aufgaben sind die Teilnehmer auf Strecken geschickt worden, bei drei weiteren ging es um präzises Starten und Landen auf dem Weilerswister Flugplatz. Punkte, Plätze, Pokale und natürlich Meistertitel wurden in vier verschiedenen Klassen vergeben: Gewichtskraftgesteuerte Flugzeuge, Tragschrauber und Aerodynamisch gesteuerte Flugzeuge - unterschieden in ein- oder zweisitzig geflogen.
In der Klasse der einsitzig aerodynamisch gesteuerten Flugzeuge flog Ernst Jöhl von der Interessengemeinschaft UL Fliegen in Bürstadt mit seinem selbstgebauten Flugzeug auf den dritten Platz.
Alle Teilnehmer bekamen Urkunden und den verdienten Applaus des fachkundigen Publikums, die jeweils drei Bestplatzierten Teams durften sich auf dem Siegertreppchen feiern lassen. Zusätzlich wurden mit Viktor Wyklicky (München) und Sven Harsch (Landshut) die Gesamtsieger aller Klassen geehrt, die schon die Einzelwertung in der Klasse der gewichtskraftgesteuerten Flugzeuge (Trikes) den ersten Platz belegt haben.
Die Pokale wurden von Wettbewerbsleiter Michael Kania (Deutscher AeroClub), Stefan Klett, dem Präsidenten des Landesverbandes NRW (Deutscher AeroClub) und Werner Karg, dem Vorsitzenden der gastgebenden Ultraleicht-Fluggruppe „Nordeifel" überreicht. Unterstützt wurde die Zeremonie von einer Abordnung der Tanzgruppe „High-Energy", den fünffachen Meistern im karnevalistischen Showtanz aus Euskirchen, die für ihren Einsatz viel anerkennenden Applaus erhielt.
Für die Weilerswister Ultraleicht-Flieger hat diese Woche mit drei Trainings- und vier Wettbewerbstagen viele neue Eindrücke und Erfahrungen gebracht. Es war schon ein Erlebnis, erstmals am Pistenrand als Schiedsrichter mitzuwirken und hautnah zu erleben, wie Meister zielgenau landen oder ihre Maschinen so gut kennen, dass sie trotz wechselnder Winde abschätzen können, wie lange die Startstrecke sein muss, um ein Hindernis zu überfliegen. Bei einigen Mitgliedern sind der Wunsch und auch der „Mut" gewachsen, sich selbst einmal der Herausforderung zu stellen und bei Meisterschaften mitzumachen.
Diese erstmals in Weilerswist ausgetragenen 26. Deutschen Meisterschaften waren nicht nur ein herausragendes Ereignis in der Vereinsgeschichte. Es sind vor allem die vielen neuen Bekanntschaften mit Pilotinnen und Piloten aus dem gesamten Bundesgebiet, die sicher noch lange in Erinnerung bleiben werden. zg