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  • Do., 23. Mai 2019, 13:02 Uhr
    Firma Gardinen Gräf unterstützt Kinderbetreuungseinrichtungen, Alten- und Pflegeheim sowie Hospiz Bergstraße mit 5.500 Euro

    Bürstädter Traditionsunternehmen mit Herz für alle Generationen 

    Große Freude herrschte bei den Empfängern der großzügigen Spende, die Edgar Gräf (2.v.r.) und seine Schwiegertochter Kirsten Gräf (4.v.r.) am Donnerstag überreichten. Foto: Benjamin Kloos


    BÜRSTADT – Es ist ein stolzer Betrag den ein engagierter Bürger Bürstadts und ein traditionsreiches Unternehmen am Donnerstag zahlreichen Einrichtungen übergeben konnten – Anlass hierfür war das 60. Jubiläum der Firma Gardinen Gräf sowie der 60. Geburtstag des Firmengründers Edgar Gräf. Der Jubilar und seine Schwiegertochter Kirsten Gräf, die bei der Ideenfindung bezüglich der ausgewählten Spendeadressaten aktiv beteiligt war, übergaben insgesamt 5.500 Euro an die Hospiz Bergstraße, das Alten- und Pflegeheim St. Elisabeth sowie an alle Kindertagesstätten in Bürstadt, Bobstadt und Riedrode.

    Bürgermeisterin Barbara Schader fand die passenden Worte zum Person von Edgar Gräf: „Beheimatet sein, Chancen ergreifen, Visionen erfüllen – das passt zum Leben von Edgar Gräf. Ich hatte die Ehre, die Laudatio zu 60 Jahre Gardinen Gräf in Bürstadt halten zu dürfen. Alles hat ganz klein begonnen, mit einer Nähmaschine und der Idee, sich einen Traum zu erfüllen. Dabei hat Edgar Gräf nie seinen Optimismus oder seine Zuversicht verloren. Es ist toll, dass wir in Bürstadt einen dynamischen jungen Mann hatten, der hier seine Idee, die Menschen mit schönen Gardinen zu versorgen, umsetzte. Sein Sohn Uwe Gräf ist in die Firma mit eingestiegen und hat zur ständigen Weiterentwicklung des mittelständischen Unternehmens beigetragen. Dabei ist Edgar Gräf immer in Bürstadt zuhause geblieben und hat im Stillen viel Gutes getan. Und auch zum 60. Firmenjubiläums und seinem 80. Geburtstag hat er sich keine Geschenke für sich gewünscht, sondern gut und weise entschieden, generationenübergreifend für seine Heimatstadt, von den Kindergärten bis zum Alten- und Pflegeheim und zur Hospiz, zu unterstützen. Diese Spenden schaffen Lebensqualität für viele Menschen. Ich bin froh und dankbar, jemanden wie Edgar Gräf in Bürstadt zu haben, und ich wünsche ihm, dass er noch lange ein gesundes Leben in seiner Heimat genießen kann.”

    Edgar Gräf selbst schritt, ohne große Umschweife, wie es seine Art ist, zur Tat und verteilte die entsprechenden Umschläge an die Vertreter der Einrichtungen. 

    Bei diesen war die Freude angesichts der unerwarteten Unterstützung sehr groß. „Es ist ein toller Gedanke, nicht an sich, sondern an andere zu denken. Wir werden das Geld für mehr Fürsorge verwenden”, dankte Michael Braun, Geschäftsführer der Hospiz Bergstraße. 

    Ursula Cornelius betonte für den Kindergarten Pater Maximilian Kolbe in Bobstadt, dass das Geld „direkt den Kindern zugute kommt, denn es wird für den Turnraum verwendet.” Pfarrer Peter Kern sprach für die vier Kindergärten in Bürstadt und Riedrode unter katholischer Trägerschaft dem „Urgestein unserer Kirchenmusik” seinen herzlichen Dank aus. „Es gibt immer wieder kleinere und größere Anschaffungen für die Kitas, die wir über den Etat nicht decken können.” Und auch die städtischen Kindertagesstätten können sich freuen. „Jede Einrichtung hat Sonderwünsche, sei es ein Foto, ein Lautsprecher oder ein Radio. Diese können jetzt erfüllt werden”, freute sich Birgit Keiber vom Hauptamt der Stadt Bürstadt. Benjamin Kloos

     

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