
BÜRSTADT – Am zeitigen Samstagmorgen trafen sich einige Naturinteressierte auf Einladung des Naturschutzbundes (NABU) Bürstadt, um dem morgendlichen Vogelgesang zu lauschen. Am Ortsrand von Riedrode, auf den angrenzenden Feldern und im benachbarten Wald konnten die Naturfreunde etwa dreißig Vogelarten hören und größtenteils auch sehen. So identifizierte Exkursionsleiter Peter Petermann unter anderem einen Grauspecht, zahlreiche Nachtigallen und Mönchsgrasmücken, Fitis, Zilpzalp und Girlitz an ihrem Gesang und erläuterte den Teilnehmern der Exkursion, woran der Gesang dieser Vogelarten zu erkennen ist. Auf den Feldern bei Riedrode konnte die Gruppe mehrfach Bachstelzen und auch Schafstelzen sichten. Besondere Highlights waren die Beobachtungen von Schwarzkehlchen und einer Rohrweihe, die über ein Schilfgebiet kreiste.
Foto: Michael Held
Außerdem freuten sich die Exkursionsteilnehmer über die für Riedrode typischen Rauch- und Mehlschwalben. Neben diversen Vogelarten waren auch Rehe zu beobachten. Interessant war auch, zu bemerken, welche Arten in welchen Lebensräumen vorkommen: Der Jagdfasan etwa auf der freien Feldflur, Fitis und Zilpzalp bevorzugt im lichten Wald, die Nachtigall in Büschen und Hecken mit Vegetation bis zum Boden, die Dorngrasmücke in Hecken zwischen Feldern. Insgesamt war die Vogelstimmenexkursion des NABU Bürstadt ein erfreulicher Gang durch die Natur rund um Riedrode mit vielen Einsichten, Ausblicken und Höreindrücken, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Augen und Ohren geöffnet hat und zu weiteren Spaziergängen in der Natur motiviert. zg
Foto: Michael Held
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