KKM Weihnachtsbäckerei lockte den Musikernachwuchs in das Gemeindezentrum
Buttergebäck, Schoko-Crossies oder Engelsaugen
Der Spaß war am größten, als die fleißigen Bäcker endlich selbst kneten, ausstechen und mit Mehl hantieren durften. Foto: oh
BÜRSTADT - Eine teigige Angelegenheit gab es vergangenes Wochenende im Gemeindezentrum St. Michael: Die Jugendabteilung der Kath. Kirchenmusik Bürstadt (KKM) veranstaltete nach dem Erfolg in den letzten Jahren wieder das Adventsbacken für ihren Nachwuchs. Da die vorweihnachtliche Zeit bald beginnt, wurde die Bäckerei auch in diesem Jahr unter der Leitung der stellvertretenden Jugendleiterin Melanie Brenner und ihren fleißigen Helfern wieder rechtzeitig eröffnet. Die Weihnachtsbäckerei richtete sich zwar in erster Linie an die jüngeren Vereinskinder, aber selbst die älteren Jungmusiker kommen gerne zu dieser Veranstaltung. Und so ließen es sich die Kinder und Jugendliche des Vereins nicht zweimal sagen und besuchten mit einer großen Vorfreude das Event. Pünktlich am frühen Nachmittag ging es los. Ob Buttergebäck, Schocko-Crossies oder Engelsaugen, die Palette dessen, was später auch verspeist werden durfte, war üppig, insgesamt fünf verschiedene Sorten an Plätzchen wurden hergestellt. Im Vordergrund der Aktion stand das Selbständige Arbeiten des Nachwuchs. Während zu Beginn noch viel Leben am großen Tisch herrschte, wurde es unter den elf Kindern und sechs Betreuern sehr still, als Brenner die Arbeit erklärte. „Buttergebäck wird nur ausgewalzt und ausgestochen. Engelsaugen werden zu Kugeln gerollt, ein Loch in die Mitte gedrückt, das mit Marmelade gefüllt wird“, so einige Anweisungen. Der Spaß war wohl am größten, als endlich selbst geknetet, ausgestochen, mit Mehl hantiert und verziert werden durfte. Es gab viel zu tun, aber die im Hintergrund laufende vorweihnachtliche Musik verleitete einige zum lockeren mitsingen und so ging die Arbeit flotter von der Hand. Schon nach kurzer Zeit waren die ersten Bleche voll und somit backbereit. Gespannt warteten die Teilnehmer auf die ersten Probeexemplare die es natürlich gleich zu verspeisen galt. Beliebt war allerdings nicht nur die eigentliche Zubereitung. Einige, unter ihnen auch Erwachsene, stibitzten ab und zu ein Stückchen Teig oder Marmelade, „um zu überprüfen, dass mit dem Teig alles in Ordnung ist“, wie mit verschmitztem Grinsen betont wurde. Weitblick zeigte der Nachwuchs bei den Vorbereitungen. So brachten einige ihre eigenen Förmchen mit um sicher zu sein, damit auch Autos, Ampelmännchen und Ochsen ausgestochen werden konnten. „Die Kinder wollen natürlich die Plätzchen mit nach Hause nehmen“, wusste Brenner. Die verschiedenen Teige erst vor Ort fertig zu stellen, hätte diesem Wunsch der Halbwüchsigen wohl im Wege gestanden. Deswegen wurde der Teig bereits am Vortag zubereitet. Am Ende des lustigen Backvergnügens waren alle zufrieden mit ihren Werken und konnten mit vollen Schüsseln und Säckchen nachhause gehen und stolz ihre Leckereien präsentieren. Für die Jugendabteilung der KKM war das Weihnachtsbacken aber noch nicht der letzte Termin in diesem Jahr: Zum Jahresausklang steht noch das Mitwirken des Jugendorchesters beim Weihnachtsmarkt und bei Kirche im Licht auf dem Programm, bevor dann auch noch der letzte Ausflug in diesem Jahr zum Weihnachtsmarkt in Stuttgart ansteht. zg