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  • Do., 03. Mai 2018, 10:39 Uhr
    Anspruch die Stadtentwicklung zu gestalten

    CDU Bürstadt stellt Grundsatzpapier „Bürstadt 2030“ vor

    Mit dem Fahrrad durch Bürstadt und in die Region hinaus zu fahren soll nach dem Leitbild der CDU zukünftig einfacher werden. Foto: Hannelore Nowacki

    BÜRSTADT – Vision, Leitbild oder schlicht Grundsatzpapier, alle drei Begriffe wurden bei der Vorstellung der Zukunftspläne der Christdemokraten für Bürstadt bis zum Jahr 2030 genannt. Der CDU-Stadtverband hat sich ein Leitbild für die Stadtentwicklung gegeben, das der CDU-Vorsitzende Alexander Bauer und CDU-Fraktionsvorsitzender Jürgen Eberle am Montag im Rahmen eines Pressegesprächs in einem Nebenraum des Back- und Brauhauses Drayß im Detail erläuterten. Vor allem ging es dabei um die „bauliche Entwicklung Bürstadts – Ziele und Visionen“. Ziel sei es, neben dem politischen Tagesgeschäft, für die zahlreichen Einzelentscheidungen in den kommunalpolitischen Gremien einen „roten Faden“ zu haben, „ein übergeordnetes Leitbild für die Stadtentwicklung“, betonten beide CDU-Politiker. In einem Rückblick wies Bauer auf das Zukunftsprogramm der Bürstädter CDU von 2001 hin, eine Vision von Bürstadt, wie sie beispielsweise mit der „Neuen Mitte“, der „multifunktionalen Nutzung des Marktplatzes, Wirklichkeit geworden sei. „Unsere Heimatstadt hat sich in den vergangenen zehn Jahren hervorragend entwickelt“, bekräftigte Bauer, wobei die CDU ein wesentlicher Impulsgeber gewesen sei. Als Schwerpunkte für die nächsten 15 Jahre nannte Bauer die Projekte „Bewegung und gesunde Stadt“ mit dem angestrebten Bildungs- und Sportcampus, Wohnen für Jung und Alt als familienfreundliche Stadt, sowie die Mobilität, auch mit Blick auf Bürstadt als „Fahrradstadt“. Eberle fasste das Leitbild zusammen: „Wir wollen was bewegen, kreativ und miteinander für unsere Stadt“. Die Baulandentwicklung in Bürstadt sei von drei Säulen bestimmt, erklärte Eberle, nämlich von private Haushalten, Investoren und der stadteigenen BGE GmbH. In den vergangenen Jahren habe ein stetiger Bevölkerungszuwachs generiert werden können. „Bezahlbarer Wohnraum, ausreichend Arbeitsplätze, verbunden mit einer hervorragenden Infrastruktur sollen ein Leitbild der Zukunft sein“. Eberle verwies auf diverse Förderprogramme und das Ziel der der Verdichtung, um in der Innenstadt Wohnraum zu schaffen, entsprechend der Vorgabe „Innenentwicklung vor Außenentwicklung“. In den letzten Jahren kämen auf ein Baugrundstück etwa zehn Bewerber. Gefragter denn je seien barrierefreie Wohnformen. Im Grundsatzpapier heißt es: „Wir machen Politik für Jung und Alt. Wir wollen eine lebendige und bürgerfreundliche Stadt, in der man sicher wohnen, gut einkaufen und zufrieden arbeiten kann“. Großer Nachholbedarf bestehe bei der Mobilität per Fahrrad, stellte Bauer fest. Um Bürstadt zu einer fahrradfreundlichen Stadt zu entwickeln, werde aufbauend auf der bisherigen Verkehrsplanung ein Radewegekonzept gebraucht. In einem ersten Schritt sollen regelmäßige Radverkehrsschauen zur priorisierten Mängelbeseitigung führen, in einem zweiten Schritt will die CDU die Radwegverbindung in die Region verbessern. Fördertöpfe von Bund und Land sollen angezapft werden. Zur Entlastung des innerstädtischen LKW-Durchgangsverkehrs strebe die CDU den Bau einer neuen Ortsrandstraße an, die das Gewerbegebiet und Industriegebiet Ost mit dem neuen Anbindungsknoten zur bald vierspurigen B 47 verbindet. Hannelore Nowacki


     


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