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Di., 01. September 2020, 09:28 Uhr
CDU BIBLIS: Letzte Etappe der Sommertour führte nach Nordheim
Christdemokraten nehmen mögliche Baugebiete in den Blick
Im Rahmen der Sommertour besuchte die CDU Biblis alle Ortsteile, um mit der Bevölkerung in Kontakt zu treten. Die letzte Etappe führte nach Nordheim, hier stand insbesondere die Baulandentwicklung im Fokus. Foto: Eva Wiegand
NORDHEIM – Der Abschluss der dreiteiligen Sommertour der CDU führte am vergangenen Montag schließlich nach Nordheim. Während die Christdemokraten zuvor bereits in Biblis und Wattenheim unterwegs waren, standen in Nordheim mögliche Baugebiete auf der Agenda der Sommertour. Treffpunkt war gegenüber des Friedhofs, einer der Orte, an dem neues Bauland entwickelt werden könnte. Denn eine Anfrage an die Gemeinde Biblis machte deutlich: Rund 80 Bauwillige gebe es, die gerne in Nordheim seßhaft werden wollen, berichtete er CDU-Fraktionsvorsitzende Hans-Michael Platz. „Zum Wohle Nordheims sollten wir deshalb schauen, die Entwicklung voranzutreiben“, machte der Vorsitzender der CDU Biblis Konstantin Großmann vor Ort deutlich. In der Sitzung des Bauausschusses im Juni seien fünf mögliche Baugebiete vorgestellt worden, derzeit sei die Planungsgruppe Darmstadt mit der Analyse der Baugebiete beauftragt, berichtete CDU-Mitglied Christopher Wetzel, der im Bereich Stadtplanung in Groß-Gerau tätig ist. Das Areal gegenüber des Friedhofs sieht die CDU Biblis als am besten geeignet an. „Das Entwicklungspotential ist für uns hier am größten. Das Gelände ist bis zum alten Wasserwerk bereits erschlossen“, betonte Wetzel. Problematisch sei allerdings die Konkurrenz zur Landwirtschaft: „Die Fläche wäre weg.“ Doch auch die anderen möglichen Baugebiete im Rahmen der innerörtlichen Nachverdichtung bergen Nachteile - an erster Stelle steht hier die Frage, ob die Eigentümer ihre Grundstücke überhaupt verkaufen wollen. Um das Areal gegenüber des Friedhofs als Bauland entwickeln zu können, müsste das Gebiet, welches als Wohngebiet ausgewiesen ist, allerdings umgewidmet werden, denn der Eigentümer des Areals Heinrich Schneider hegt den Wunsch, dort eine Halle für seinen Obsthof zu errichten, den seine Töchter weiterführen werden. „Das Ansinnen von Herrn Schneider müsste mit der Wohnbebauung in Einklang gebracht werden“, erklärte Platz. Als nächster Schritt sei deshalb abzuwarten, was die Planer vorlegen und was genehmigt werde, so Großmann. Eva Wiegand