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  • Mo., 26. Juli 2021, 12:34 Uhr
    KULTUR DIGITAL: Städtische Kultur- und Bildungsarbeit auf YouTube ergänzt Präsenzformate

    „cultur communal der Stadt Lampertheim“ auf YouTube 

    „cultur communal der Stadt Lampertheim“ heißt das digitale Kultur- und Bildungsangebot  auf YouTube. In der Playlist oben sind die fünf Schwerpunkte zu sehen – von der vhs bis zur MIL. Abbildung: Screenshot auf Wunsch der Stadt Lampertheim. Foto: Screenshot


    LAMPERTHEIM – Wie es aussieht, setzt sich für cultur communal der Stadt Lampertheim eine Erfolgsgeschichte auf YouTube fort. Nachdem das Projekt „Thirty Minutes of Culture“ im Oktober letzten Jahres startete, um zunächst Künstler im Corona-Lockdown finanziell und ideell zu unterstützen, wurde daraus bald über die 51 Musikvideos hinaus eine beliebte Plattform für Lesungen, Hörspiele, philosophische Talkrunden und Kreativangebote aus dem Bereich Malerei und Zeichnen. Was Fachbereichsleiter Rolf Hecher besonders freut, ist die große Resonanz beim virtuellen Publikum – über 36.000 Aufrufe wurden bisher registriert und 280 Nutzer haben den Kanal abonniert. So viel Interesse beim Publikum und inhaltliche Verbreiterung bewog die Verantwortlichen  für die städtische Kultur- und Bildungsarbeit den YouTube-Kanal weiter zu betreiben – als selbständiges Format in Ergänzung der Präsenzveranstaltungen. Erster Stadtrat Marius Schmidt äußerte sich beim Pressegespräch mit Kulturamtsleiter Rolf Hecher, den Musikern der Musiker-Initiative Lampertheim (MIL) Hans-Jürgen Götz und Hans-Peter Stoll und Nele Camus von der Stadtjugendförderung begeistert „mit Stolz in der Stimme“ über den Erfolg des Projekts. Es sei aus der Not entstanden, jetzt werde es in die Nachhaltigkeit überführt. „Wir haben einen Weg gefunden, dass unsere Inhalte medial überall zu erleben sind“, beschreibt Schmidt einen Vorteil. Neue Zielgruppen könnten unabhängig von Zeit und Ort erschlossen werden und am heimischen Bildschirm am Kulturleben teilhaben. Schmidt sieht weitere Möglichkeiten den breit aufgestellten Kanal zu nutzen, zum Beispiel für Infos der Stadt Lampertheim. Hecher erläuterte die aktuelle Playlist mit fünf Themenschwerpunkten auf dem YouTube-Kanal, der jetzt „cultur communal der Stadt Lampertheim“ heißt. Beim „Impuls: Philosophie“ arbeiten Volkshochschule Lampertheim und der Lampertheimer Philosoph Anton Schmitt zusammen. Im Bereich „Spezial“ werden in unregelmäßigen Abständen Videos vorgestellt, die aus aktuellem Anlass oder zu einem besonderen Thema produziert werden. In der Playlist ist zurzeit das Trailer-Video zur gleichnamigen DVD „Lampertheimer Harmonien in disharmonischen Zeiten“ zu sehen sowie ein Video zum „Tag der Nachbarn 2021 – Wir sind dabei!“ mit Gastgeber Erster Stadtrat Marius Schmidt. Außerdem lädt MIL-Schlagzeuger Hans-Jürgen Götz zum Ratespiel „ein Schlagzeug-Musik-Rätsel“ ein. In der Playlist „Thirty Minutes for Culture“ sind die Beiträge aus der Anfangsphase des Kanals zu sehen. In „Jugendförderung Digital“ stellt das Team der Jugendförderung Beiträge für junge Leute zusammen. In der Reihe „Montagsprogramm Medienreview“ werden Bücher, Filme und andere Medien vorgestellt, die die Stadtbücherei für Jugendliche bereithält. Die zwanzigjährige Nele Camus hat ein Händchen für das Drehen und Schneiden von interessanten Videos und sie weiß, was jungen Leuten gefällt. Die „MIL-Mitmachvideos“ nach der Idee von Hans-Jürgen Götz und Hans-Peter Stoll wenden sich an alle, die ein Musikinstrument spielen oder die Hauptgesangsstimme ersetzen wollen, ganz gleich ob Profis oder Amateure. Von verschiedenen Musikstücken wird neben der Vollversion eine Playbackversion bereitgestellt. Man kann sich selbst aufnehmen und sein Video an die MIL schicken. Erklärungen dazu gibt es in der Playlist. Das könnte auch Künstler von außerhalb zur Musikstadt Lampertheim bringen, hofft Hecher. Ebenso können sich die Lampertheimer Musikschüler beteiligen. Die Teilnehmer werden mit Namen veröffentlicht. Wer ein technisches Problem mit der Aufzeichnung hat, könne sich an Hans-Jürgen Götz wenden. Der Zuschauer wird zum Akteur, dies zu schaffen findet der Erste Stadtrat Schmidt beeindruckend. Hannelore Nowacki

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