POLITIK: Karsten Krug kandidiert als unabhängiger Bewerber zur Bürgermeisterwahl am 8. Oktober
„Das Beste für Groß-Rohrheim erreichen“
Karsten Krug – unabhängiger Bürgermeisterkandidat für Groß-Rohrheim. Mit dem evangelischen Kindergarten verbinden ihn aus seiner Kindheit schöne Erlebnisse und Freundschaften. Foto: Hannelore Nowacki
GROSS-ROHRHEIM – Am 8. Oktober wird in Groß-Rohrheim ein neuer Bürgermeister gewählt. Der TiP stellt die Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters vor – in dieser Ausgabe Karsten Krug, der als unabhängiger Kandidat antritt. Im Gespräch mit dem TiP stellt sich Karsten Krug den Wählern vor und gibt einen ersten Ausblick auf seine Pläne und Ziele, die er verwirklichen will, wenn ihn die Groß-Rohrheimer zum Bürgermeister gewählt haben. Noch bis zum 31. Juli haben weitere Kandidaten Zeit, ihre Kandidatur anzumelden, dann erst wird man wissen, ob Karsten Krug sich gegen zwei oder mehr Kandidaten behaupten muss. „Die Stimmung in der Groß-Rohrheimer Politik beschäftigt viele Bürger, mehr als einzelne Sachthemen“. Das weiß Karsten Krug, der SPD-Mitglied ist, aus vielen Gesprächen.
Ganz bewusst geht er als unabhängiger Kandidat ins Rennen. Ihm kommt es auf das Ringen um die besten Entscheidungen an, immer offen und respektvoll im Umgang mit den Fraktionen, die er als Bürgermeister rechtzeitig einbinden will. Zur sachlichen Diskussion um die besten Lösungen gelte es zurückzukehren. „Mein Ziel – das Beste für Groß-Rohrheim erreichen, nicht für eine Partei“. Das gehe am besten, wenn der Bürgermeister unabhängig agieren kann, ist Karsten Krug überzeugt. Mehr als 15 Punkte stehen schon auf seiner Themenliste, die er bald auf seiner Homepage und in Veranstaltungen öffentlich machen wird.
Schnell anpacken will er als Bürgermeister das Dauerthema Badestelle am Kiesloch mit einem Runden Tisch. „Das muss gelöst werden, das Ergebnis ist wegen der vielen unterschiedlichen Interessen offen“. Dazu kommen noch weitere Themen wie der Ausbau des Feuerwehr-Gerätehauses oder die Weiterentwicklung der Sportstätten einschließlich Winterrasen. Karsten Krug ist stolz auf seine Heimatgemeinde: „In Groß-Rohrheim ist viel los, das verbindet die Menschen, diese Vielfalt der Angebote gilt es zu pflegen und zu stärken“.
In Groß-Rohrheim ist der 46-Jährige seit seiner frühen Kindheit verwurzelt und hat mit seiner Frau Sabrina eine echte Groß-Rohrheimerin geheiratet, Freude bereitet beiden die gemeinsame achtjährige Tochter. Dem Groß-Rohrheimer Vereinssport ist Karsten Krug mit den Herren 40 im Tennis treu geblieben, einfach weil Sport ihm Spaß macht, Sport gesund ist und die Geselligkeit dabei nicht zu kurz kommt. In dieser zweithöchsten Klasse in Hessen sieht die Gewinnbilanz ganz gut aus, freut sich der 46-Jährige, der nicht nur beim Sport die Verbindung zu den Menschen sucht und findet, auch in der Kommunalpolitik. Viele Freundschaften haben sich über die Jahre aus der Vereinsarbeit in mehreren Sportvereinen entwickelt. Auch als Kerweborsch und zweiter Vorsitzender des Kerwevereins hat Karsten Krug sich früher engagiert. Für die kommunale Ebene hatte er sich nach seiner dualen Ausbildung zum Diplom-Verwaltungswirt beim Regierungspräsidium Darmstadt entschieden. Nicht in der großen Behörde sah er seine Zukunft, lieber wollte er vor Ort in der Kommunalverwaltung Verantwortung übernehmen, für die Bürger direkt tätig sein. Die ausgeschriebene Stelle im Lorscher Rathaus trat er im Jahr 2000 an, wurde Hauptamtsleiter, bis er 2016 für den Kreis Bergstraße als gewählter hauptamtlicher Kreisbeigeordneter und Dezernent unter anderem für Finanzen, Umwelt, Bauen und ÖPNV zuständig war. Nach der Kommunalwahl 2021 mit neuer Koalition von CDU und Grünen im Kreis räumte er als SPD-Mann nach sechs Jahren den Posten für den gewählten Nachfolger der Grünen und kehrte zurück zum Lorscher Rathaus als Hauptamtsleiter mit erweiterter Zuständigkeit für das Ordnungsamt. Hannelore Nowacki