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  • Do., 20. November 2025, 12:50 Uhr
    SPENDEN AN DIE TAFEL: Diakoniestiftung unterstützt die Tafel mit 4.000 Euro

    Das Geld kommt von Herzen

    Das Tafel-Team am Dienstag freute sich mit Jubel und Applaus dankbar für die Spende der Diakoniestiftung Lampertheim in Höhe von 4.000 Euro. Das kommt von Herzen, wie Sibylle Fath (vorne links) und Martina Seelinger signalisieren. Gutes bewirken als Zustifter mit einem Einsatz ab 500 Euro, um das unantastbare Stammkapital und damit den Zinsertrag der Diakoniestiftung zugunsten von Spenden für soziale Zwecke zu vermehren, auch das liegt ihnen am Herzen.
    Foto: Hannelore Nowacki

    LAMPERTHEIM – Die Tafel war bestens auf den Verkaufsnachmittag am Dienstag vorbereitet, doch bevor die Tür für die Tafelkunden geöffnet wurde, war Besuch angemeldet. Die Teamleiterinnen Ilona Brunnengräber, Gundula Klag und Brigitte Harvey trommelten alle anwesenden Tafelmitarbeiterinnen zusammen, um die Vorstandsvorsitzende der Diakoniestiftung Lampertheim Martina Seelinger und ihre Vorstandskolleginnen Sibylle Fath und Uta Herwig im Laden zu empfangen. Eine Überraschung war angekündigt, die nun für Jubel und Applaus sorgte: Die Tafel bekommt eine großzügige Spende – die Diakoniestiftung überweist 4.000 Euro. „Es kommt von Herzen“, sagte Martina Seelinger und sinnbildlich passend hatten die Stiftungsvorstände ein großes Herz mitgebracht anstatt eines symbolischen Schecks.
    Uta Herwig, zuständig für die Finanzen und Geschäftsführerin der Diakoniestation, habe gut gewirtschaftet, erklärte Martina Seelinger, so dass nach der schwierigen Coronazeit, in der die Diakoniestation finanziell unterstützt wurde, wieder Geld übrig sei. Gut angelegt sei das Geld und es mache ihnen Freude, betonte Martina Seelinger. Mit ihrer Kraft und oft mit Herzblut seien die ehrenamtlichen Tafel-Mitarbeiter tätig, doch hänge vieles auch am Geld. Das bestätigten die Teamleiterinnen mit dem Hinweis auf die vielen leeren Kühlregale, die früher dank ausreichender Warenspenden der Geschäfte gut gefüllt werden konnten. Laufende Kosten wie Miete, Strom und Wasser müssten bezahlt werden und auch der Kühltransporter, mit dem die Fahrer Warenspenden von Geschäften abholen, müsse unterhalten werden und brauche Benzin.
    Obst und Gemüse in reichhaltiger Vielfalt lagen frisch aussehend in der Auslage, die Backwaren noch abgedeckt. Früher sei es mehr gewesen, auch bei diesem Frischesortiment werde in den Geschäften nicht mehr so viel abgegeben, bedauern die Tafel-Mitarbeiterinnen. Viel Arbeit gebe es trotzdem, denn das Obst und Gemüse werde auf Qualität geprüft und sortiert, die Kühlware müsse noch haltbar sein, jedes Produkt, jeder Joghurtbecher werde in die Hand genommen. Zum Glück gebe es auch private Geldspender. Einen dringenden Wunsch haben die Tafelmitarbeiterinnen, damit sie ihre Kunden mit Lebensmitteln versorgen können: Fahrer für den Transporter werden gebraucht, um die Warenspenden der Geschäfte abzuholen. Die Zeiteinteilung sei flexibel ganz nach den Möglichkeiten der Fahrer, zum Beispiel einmal 2 Stunden in der Woche oder alle zwei Wochen zwei Stunden. Hauptsache sei, dass die Regale gefüllt werden können. Denn zu versorgen sind etwa 500 bedürftige Tafel-Kunden einschließlich 180 Kinder und Jugendliche.
    Hannelore Nowacki

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