„TrostReise“ von Hofheimer und Wormser Trauernden führte in den Spreewald
„Das Schönste war die Kahn-Fahrt!“
Die Hofheimer und Wormser Trauernden verbrachten schöne Tage im Spreewald. Foto: oh
HOFHEIM/WORMS – In diesem Jahr führte die „TrostReise“ von Hofheimer und Wormser Trauernden 650 Kilometer weit gen Osten. Der Spreewald in der Nähe von Cottbus war das Ziel der elfköpfigen Gruppe.
Der Spreewald ist ein wunderschönes Stück Natur, von vielen Wassergräben und Nebenarmen der Spree durchzogen. Das einstige Moorgebiet war lange Zeit nur per Kahn erreichbar. In Lehde bei Lübbenau lag das Hotel, in dem einige Reisende in einem Wasserbett die Nacht verbrachten. Das war schon recht gewöhnungsbedürftig, weil schaukelig…
Auf eigene Faust erkundeten die Trauernden das Städtchen Lübbenau und umrundeten das Schloss, in dem gerade eine Hochzeitsgesellschaft feierte. Natürlich wurde auch die berühmte Spreewald-Gurke verkostet, zudem viele Sorten Meerrettich und Leinöl, die hier ebenso angebaut werden. Eine Tagesfahrt führte zu weiteren Ortschaften des Spreewaldes samt der Wind- und Ölmühle von Straupitz. Wie das gesunde Leinöl produziert wird, bekam die Gruppe anschaulich vorgeführt….
Neben der Gemeinschaft, weil jeder während der Reise immer jemanden zum Reden hat, tut auch die Abwechslung vom Alltag der Seele einfach gut: „Da hab ich mal wieder Abwechslung und komme raus“, meinte eine 84-Jährige Teilnehmerin frohen Herzens. Ihre Tochter, mittlerweile selbst Witwe, begleitete die Mutti und schob meist den Rolli.
Ein weiteres Highlight war das Kahn fahren. Sanft und völlig lautlos schob der Kahn-Fahrer das Boot durch die fast unberührte Natur … die Reisegruppe staunte und genoss. An einem Abend stiegen ale bei Sonnen-Untergang in den Kahn. Diesmal war er mit bunten Lampions geschmückt. Die Abendstimmung hatte etwas besonderes und tauchte Häuser und Gärten in ein geheimnisvolles Licht und wieder wirkte alles anders als am Tag.
Kanus, die man überall leihen konnte, wollte niemand aus der Gruppe fahren. „Das machen wir das nächste Mal“, ‚rettete‘ sich eine Teilnehmerin vor der abenteuerlustigen Anfrage.
„Danke an alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen, dem fröhlichen Busfahrer vom ‚Müller‘, sowie der Organisatorin Ute”, betonen Janina Sieger und Edelgard Schietinger. zg