Die Sängerinnen und Sänger des GV Frohsinn Biblis erlebten eine vergnügliche Winterwanderung. Foto: oh
BIBLIS – Der deutsche Dichter Wilhelm Müller schrieb bereits 1821 zur Freude aller Menschen „Das Wandern ist des Müllers Lust". Nun ist der GV Frohsinn kein Müllerverein, sondern ein Gesangverein und so hatte Vorsitzender Hans Seibert zu einer Winterwanderung eingeladen, weil, sowohl wandern als auch singen die Gemeinschaft und Zusammengehörigkeit fördert.
Morgens schaute zwar die Sonne kurz vorbei, verschwand dann aber den ganzen Tag im Nebel.
Trotzdem fanden sich 20 Wanderer mit froher Laune im Rucksack und Wanderstöcken in den Händen um 14 Uhr am Bürgerzentrum ein, um über den „Josefsbuckel" zum ersten Aufwärmstopp zu gehen. Hier sorgte Sängerin Karin Seibert dafür, dass die Gläser immer randvoll waren.
Weiter ging es eine gute halbe Stunde an den Seen entlang bis zum Häuschen der Vorsitzenden Inge Gölz, die bereits mit ihrem Mann Manfred und der Sängerin Mathilde Wenz im geheizten Wohnzimmer auf ihre Gäste warteten, um diese mit leckeren Häppchen, Glühwein und einigen mehr zu verwöhnen. Ein spontan gesungenes „Dem Spender sei ein Trullala" und „Auf ihr Freunde, in froher Runde, nun genießt ob der Wein auch gut" erfreuten die Hausherrin.
Es wurde intensiv miteinander geplaudert, gesungen und gelacht, so dass die Zeit viel zu schnell zu Ende ging und Hans Seibert diese fröhliche Runde beenden musste. So wanderten alle an der Wormser Bahnstrecke entlang wieder über den „Josefsbuckel" Richtung Werktor zum Geflügelzuchtverein. Hier kamen noch einige Sänger und Sängerinnen hinzu, die nicht so gut „zu Fuß" waren. „Miro" wartete bereits mit seinen köstlich gegrillten Hähnchen, und da wandern hungrig und durstig macht, ließen es sich die Wanderschar schmecken. Viel hatte man sich noch zu erzählen und als der Akku wieder aufgeladen war, machten sich alle feuchtfröhlich auf den Heimweg. zg