BÜRGERSTIFTUNG BIBLIS: Dank an alle Spender / Freude über Fortschritte
Delfintherapie für Vadim zeigt Erfolge
Die Delphintherapie brachte für Vadim erfreulicherweise Fortschritte. Foto: oh
BIBLIS – Im April diesen Jahres rief die Bürgerstiftung Biblis zu einer Spendenaktion auf, um dem fünfjährigen Vadim Brumm, bei dem vor drei Jahren frühkindlicher Autismus festgestellt wurde, eine weitere Delfintherapie in der Türkei zu ermöglichen. Er hatte bei einer früheren Therapie gute Fortschritte gemacht, deshalb setzten die Eltern große Hoffnungen auf diese Reise, die aber auch mit einer größeren finanziellen Belastung verbunden war. Die Öffentlichkeit erfuhr im April durch die Presse vom Schicksal des Jungen und viele Bibliser, aber auch Leute aus der Umgebung, waren von den vielen Bemühungen der Eltern berührt und spendeten auf das Sonderkonto, das die Bürgerstiftung Biblis zu diesem Zwecke eingerichtet hatte. So konnte bis zur Abreise der Familie im Mai genügend Geld aufgebracht werden, um alle Kosten der Therapiereise zu decken.
Mittlerweile hat auch die Rentenkasse eine vierwöchige Reha-Maßnahme in einer speziellen Klinik für Autismus zu gegebener Zeit genehmigt. Für die Familie war das nach jahrelangen erfolglosen Anträgen ein wichtiges Zeichen, das Hoffnung macht.
Nach der Rückkehr aus der Türkei trafen Gisela Gibtner, Vorsitzende der Bürgerstiftung Biblis, und Roland Woll, stellvertretender Vorsitzender, den Familienvater Denis Brumm, um sich von der Reise berichten zu lassen. Voller Stolz und mit strahlenden Augen berichtete er von den Erfolgen und Fortschritten, die sein Sohn während der zweiwöchigen Therapie erarbeiten konnte.
Vadim kann den Augenkontakt länger aufrecht halten als zuvor und er kann lächeln. Er kann seine Körperbewegungen deutlich besser koordinieren. Und er ist ausgeglichener, geduldiger, konzentrierter und an seiner Umwelt und Neuem mehr interessiert. Vadim lässt zudem körperliche Kontakte nun auch von fremden Menschen zu.
„Selbstverständlich wissen wir, dass eine Delfintherapie nicht unumstritten ist. Wer aber die akribischen Aufzeichnungen der Mutter über die Fortschritte ihres Sohnes gelesen und dem glücklichen Vater beim Vortragen der Fortschritte Vadims zugehört hat, muss feststellen, dass die Reise und die Therapie für die Familie Brumm ein großes Stück Glück bedeuten, verbunden mit der Hoffnung, dass die verschiedenen weiteren Therapien sich lohnen und die Entwicklung des Jungen voranbringen”, so die Bürgerstiftung Biblis, die auch im Namen von Familie Brumm allen, die mit ihrer Spende geholfen haben, diese Fortschritte des Kindes zu ermöglichen. dankt. Bisher hatten die Eltern von Vadim sich als Einzelkämpfer gefühlt. Die Unterstützung, die sie von vielen Seiten erhalten haben, hat ihnen gezeigt, dass sie nicht alleine sind, das macht sie glücklich und dankbar. zg