
LAMPERTHEIM – Am Sonntagnachmittag wurde im feierlichen Rahmen in der voll besetzten Kirche Sankt Andreas erstmals der Alfred-Delp-Preis, in Erinnerung an das Wirken des Paters, vergeben. Das gleichnamige Gremium und die Stadt Lampertheim hatten sich für Joachim Gauck, Bundespräsident a.D., als würdigen Preisträger ausgesprochen. Die Laudatio hielt Helmuth Caspar Graf von Moltke, Sohn des Widerstandskämpfers Helmuth James Graf von Moltke, der zusammen mit Alfred Delp zum inneren Zirkel des Kreisauer Kreises zählte. Delp und von Moltke wurden von den Nationalsozialisten wegen ihrer Kritik am Regime in Berlin-Plötzensee hingerichtet. Im Anschluss folgte in der Notkirche der Eintrag Gaucks ins Goldene Buch der Stadt. Joachim Gauck war vor seiner Präsidentschaft 10 Jahre als Leiter der Sonderbehörde zur Aufarbeitung der Stasiunterlagen tätig. Nicht zuletzt in dieser Funktion habe er Herausragendes geleistet und sei ein würdiger Preisträger, wie Bürgermeister Störmer erklärte. red
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