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    ERHOLUNG UND SPIEL: Auf dem Bildungs- und Sportcampus jetzt noch mehr Platz zum Bewegen und freiem Spiel

    Der Bewegungsgarten ist eröffnet!

    Nachdem Bürgermeisterin Barbara Schader zur Eröffnung des Bewegungsgartens gesprochen hatte, erläuterte Landschaftsarchitekt Bernd Schnabel die Besonderheiten dieses Areals auf dem Bildungs- und Sportcampus. Foto: Hannelore Nowacki


    BÜRSTADT – Mit dem Bewegungsgarten ist nun ein weiterer Baustein zur Vervollkommnung des Bildungs- und Sportcampus (BSC) zugänglich, feierlich von Bürgermeisterin Barbara Schader im Beisein vieler beteiligter Akteure, Mitgliedern des Magistrats und der Fraktionen am Donnerstagnachmittag eröffnet. Auf dem Matschplatz tummelte sich sogleich eine ganze Kinderschar. Die Wasserpumpe in Gang zu bringen machte den Kindern sichtlich Spaß, auch den nassen Sand in den Fingern zu haben stand hoch im Kurs. Kein Stillstand war an der besonderen Schaukel zu beobachten, die einen kleinen und einen größeren Sitzplatz bietet, damit die Kleinen gemeinsam mit Mama oder Papa schaukeln können oder Kinder in allen Größen ihren Schaukelspaß haben. Außerdem laden ein ausgefuchstes Klettergerüst und eine Rutsche zur fröhlichen Bewegung ein. Der noch eingezäunte Landschaftsgarten mit Hügeln, Wegen, Sitzgelegenheiten und Rasenflächen, angrenzend an den Bubenlachring, wird noch bepflanzt, auch der Rasen muss noch wachsen. Erst im Laufe des Jahres, wenn alles angewachsen ist, wird dieses Stück Natur mit Bewegungsmöglichkeiten zur Nutzung freigegeben. Bürgermeisterin Schader betonte, dass hier viele ihren Beitrag geleistet haben um diesen Traum wahr werden zu lassen, die Stadtplaner und Landschaftsarchitekten bis hin zu den Spendern und Freiwilligen.

    Spielräume entwickeln

    „Es ist kein Spielplatz, jedenfalls haben wir ihn nicht so genannt“, erklärte Bernd Schnabel vom Landschaftsarchitekturbüro LS2 mit Sitz in Darmstadt und Frankfurt der Zuhörerrunde. Vielmehr sollen Spielräume entwickelt werden und keine Ansammlung von Geräten aus dem Katalog. Immer die Möglichkeit etwas Neues entdecken beim Spielen und Bewegen, mit Sitzmöglichmöglichkeiten, Schatten spendenden Bäumen für den erholsamen Aufenthalt den ganzen Tag über, darum gehe es, um Multifunktionalität der Elemente. Deshalb werde viel selbst entwickelt wie Rutsche und Kletterstruktur. Den öffentlichen Raum bewegungsfreundlich zu gestalten, sei das Ziel in Bürstadt. Bei der Bauüberwachung vor Ort war sein Kollege Marc Lukowski federführend. Bürgermeisterin Schader erinnerte an den im September verstorbenen Dirk Schelhorn, der als Landschaftsarchitekt die alla Hopp!-Anlage gestaltet hatte und auch maßgeblich am Bildungs- und Sportcampus und am Bewegungsgarten mitgewirkt hatte. Dessen Frau Gaby Jeremias war zur Eröffnung und zur anschließenden Baumpflanzung gekommen. Auch Landschaftsarchitekt Schnabel erinnerte mit herzlichen Worten an seinen Kollegen, der seine vielen Ideen im Sinne der Kinder entwickelte und für die Rechte der Kinder gekämpft habe, auch um das Recht aufs Spielen. Es sei ein Vergnügen gewesen, mit ihm zusammenzuarbeiten. Die Stadt Bürstadt und viele andere Bauherren seien ihm dankbar. Schader sieht im Bewegungsgarten nicht nur einen Ort der Erholung, sondern auch einen Ort des Wandels und der Inspiration.

    Hannelore Nowacki

    Einen Riesenspaß hatten die Kinder auf dem Matschplatz. Foto: Hannelore Nowacki

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