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  • Mo., 05. Dezember 2016, 12:01 Uhr
    Jan Richter legt mit 509 Punkten den Grundstein für das Weiterkommen

    „Der Junge zieht die Alten mit“

    Jan Richter legte als bester Lampertheimer den Grundstein für das Weiterkommen. Foto: oh


    LAMPERTHEIM - Am vergangenen Samstag spielten im DCU Pokal zwei Mannschaften der SG Lampertheim um den Einzug in die Runde der letzten 16. Gespielt wird dieser Wettbewerb mit Viererteams über 100 Wurf. Zwei Mannschaften qualifizierten sich aus der Vierergruppe für den nächsten Durchgang. Durch das Losglück hatten beide Mannschaften Heimrecht und dies gab Hoffnung sich vielleicht doch gegen die starke Erstbundesligakonkurrenz durchzusetzen. SG 1 hatte es ich ihrer Gruppe mit den Teams des VKC Eppelheim, Olympia Mörfelden und KC 80 Plankstadt zu tun. Kevin Günderoth eröffnete für die Spargelstädter mit durchschnittlichen 447 Punkten und kassierte hierbei durch die starken 499 Punkte schon einen mächtigen Rückstand gegenüber Mörfelden. Nachwuchsspieler Kevin Münch spielte als zweiter Starter starke 489 Punkte und hielt gegen die 509 (Mörfelden) und die 506 Punkte (Eppelheim), mächtig dagegen, musste aber trotzdem einige Zähler abgeben. Allerdings schloss er mit dieser Leistung wieder auf Plankstadt auf. Als Dritter Spieler startete Steffen Back für die SG. Doch an diesem Tag ging nicht viel bei ihm, seine 438 Punkte waren zu wenig um die beiden Bundesligisten ernsthaft unter Druck zu setzen. Niklas Schulz erspielte als Schlussspieler gute 467 Punkte und sicherte seinem Team mit einem Gesamtergebnis von 1823 den dritten Rang. SG 2 hatte die auf dem Papier leichtere Aufgabe. Gegen die Bundesligisten SKC Monsheim, TUS Gerolsheim und Fortuna Rodalben rechnete man sich Chancen auf einen der ersten beiden Plätze aus, sofern alles zusammenlaufen sollte. Bernd Günderoth eröffnete für die Spargelstädter mit hervorragenden 491 Punkten und brachte sein Team in Führung. Der Vorsprung gegenüber dem Bundesligisten war hier schon beachtlich. Monsheim eröffnete mit 453 und Gerolsheim nur mit 444 Punkten. Dass Rodalben (481) soweit aufkam war eine Überraschung. Peter Suppes erkegelte sich ordentliche 461 Punkte. Allerdings eröffnete er den Bundesligisten Monsheim (503) und Gerolsheim (491) wieder die Chance zu den Gastgerbern aufzuschließen. Ausgerechnet Youngster und Nachwuchsspieler Jan Richter stellte die Weichen für das Weiterkommen. Er spielte sich in einen Rausch und erzielte mit insgesamt 509 Punkten das beste Ergebnis der Gastgeber und das insgesamt fünftbeste Ergebnis der gesamten Pokalrunde. Sein Abräumen (202) war an diesem Tag die alleinige Bestmarke und eine Augenweide. Mit diesem Ergebnis setzten sich die Lampertheimer weiter an der Spitze fest, da die Bundesligisten nicht über 460 Punkte hinauskamen. Thomas Geyer hatte nunmehr die schwere Aufgabe den Vorsprung über die Ziellinie zu bringen. Er setzte sich mit seinen sehr guten 482 gegen seinen Gegenspieler aus Monsheim (507) zur Wehr und sicherte den Lampertheimern mit insgesamt 1950 Punkten den verdienten ersten Platz und den Einzug in die Runde der letzten 16 Mannschaften. Zudem erspielten die Lampertheimer das drittbeste Gesamtergebnis der gesamten zweiten Pokalrunde. Die Gesamtergebnisse: Gruppe 3: Olympia Mörfelden (2036), VKC Eppelheim (1972), SG Lampertheim 1 (1841), KC 80 Plankstadt (1829), Gruppe 8: SG Lampertheim 2 (1950), SKC Monsheim 2 (1923), TUS Gerolsheim (1823), Rodalben (1804). zg

     

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