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Fr., 12. Mai 2017, 09:13 Uhr
Waldschwimmbad lädt ein zum kostenlosen Eintritt am 13. und 14. Mai
Die Badesaison beginnt mit zwei Schnuppertagen
Das Waldschwimmbad beeindruckte bei der Besichtigungstour unter Führung von Bürgermeisterin Barbara Schader am Donnerstagabend mit seinen einladenden weiten Wasser- und Wiesenflächen, die an den beiden Schnuppertagen am 13. und 14. Mai von den Besuchern kostenlos genutzt werden können. Foto: Hannelore Nowacki
BÜRSTADT – Der Mai ist gekommen und das Waldschwimmbad in der Wasserwerkstraße öffnet wieder das Tor für die Besucher. Ab Montag ist die Kasse besetzt, doch am Samstag und Sonntag, am 13. und 14. Mai, ist der Eintritt von 8 bis 20 Uhr für alle Besucher kostenlos. Die Badesaison von Mai bis September beginnt wieder mit zwei Schnuppertagen, die Besucher jeden Alters in vollen Zügen genießen können. Die kalten Nächte sind vorbei und das Wasser wird vorwiegend mit Solarenergie aufgeheizt. Bei den nun zu erwartenden milden Maitemperaturen kann das Wasser am Wochenende die 24-Grad-Marke erreichen. Am Donnerstagabend war es im Nichtschwimmerbecken schon 22 Grad warm, im großen Schwimmerbecken mit 50 Metern Bahnlänge wurden 21 Grad erreicht. Weitläufige Liegewiesen laden zum erholsamen Aufenthalt ein, große und kleine Bäume spenden den gerne gesuchten Schatten. Mehrere neue Bäume hat die Stadtgärtnerei gepflanzt – eine Birke, zwei Tulpenbäume, eine Esche und eine Linde - der NABU Bürstadt hat sie gespendet. Bei der Begehung des Waldschwimmbades am Donnerstagabend mit Bürgermeisterin Barbara Schader, Mitarbeitern der Verwaltung, Magistratsmitgliedern, Stadtverordnetenvorsteher Ewald Stumpf und weiteren Stadtverordneten gaben Schwimmmeister Hans-Jürgen Bergmann und Jürgen Rückert, Leiter der Stadtgärtnerei, Auskunft über die Einrichtung und die Neuheiten. Bürgermeisterin Schader erinnerte an die grundlegende Sanierung im Jahr 2009, seitdem sorgen moderne Edelstahlbecken für perfektes Badevergnügen. Beim Blick über die moderne Anlage meinte Schader: „Das haben wir richtig gemacht“. Im städtischen Haushalt sind regelmäßig rund 300.000 Euro für das Waldschwimmbad eingestellt, eine Summe zur Deckung des Defizits im Ergebnishaushalt, die den Bürgern ein Freizeitvergnügen sichert, das es an anderen Orten zum Teil nicht mehr gibt. Die Höhe dieser freiwilligen Leistung der Stadt Bürstadt ist abhängig von den Besucherzahlen und vom Wetter. In durchschnittlichen Jahren ist mit 70.000 bis 80.000 Badegästen zu rechnen, im extrem heißen Sommer 2003 strömten 100.000 Besucher ins Waldschwimmbad. Anfang Juni werden fünf neue Umkleidekabinen geliefert und aufgestellt, die rund um die Becken den schnellen Kleiderwechsel ermöglichen. Die bisherigen Kabinen, denen man ihr Alter von 31 Jahre schon ansieht, haben dann ausgedient. Für die Raucher gibt es neuerdings am Eingang mobile Aschenbecher, die sich bequem in den Rasen stecken lassen. Bernd Bildstein, Leiter des Betriebshofs, ist diese gute Idee zu verdanken, für die ihm die Bürgermeisterin großes Lob aussprach.
Lange Bahnen warten im Schwimmerbecken auf bewegungsfreudige Badegäste. Foto: Hannelore Nowacki
Das im letzten Jahr eingeführte „Feierabendticket“ zum Preis einer Kindereintrittskarte werde gut angenommen, teilte Bürgermeisterin Schader mit. Die Umkleide- und Duschbereiche seien in gutem Zustand, waren sich Mitarbeiter und Besucher bei der Besichtigung einig. Jeweils für Damen und Herren stehen drei Warm- und zwei Kaltduschen sowie eine behindertengerechte Warmdusche zur Verfügung. Ein Problem belastet allerdings die Mitarbeiter des Waldschwimmbades und des Bauhofs – es gibt Badegäste, die ihren Müll einfach überall liegen lassen. Bürgermeisterin Schader appelliert daher an alle Badegäste, den guten sauberen Zustand des Waldschwimmbades zu erhalten. Wenn die Mitarbeiter mit dem Sammeln von Abfall beschäftigt sind, komme anderes zu kurz. Der Rundgang endete für die Besucher mit einem kleinen Sektempfang am Kiosk, der seit letztem Jahr von einem neuen Pächter betrieben wird. Das Erlebnisbad, wie es auf der Homepage der Stadt Bürstadt heißt, punktet bei den Badegästen außerdem mit einer 35 Meter langen Rutsche und dem 120 Quadratmeter großen Planschbecken, einem Beachvolleyballfeld, zwei Tischtennisplatten und einem großen Kinderspielgerät auf der Spielwiese. Hannelore Nowacki