Stefan Geil verlässt nach drei Jahren Lukasgemeinde Lampertheim
Die erste Pfarrstelle ist wie die erste Liebe…
Das Kirchenkino – natürlich inklusive Popcorn – war eines der besonderen Projekte, die Pfarrer Stefan Geil betreute. Foto: Heidi Schließer-Sekulla
LAMPERTHEIM – Zum 1. Februar übernimmt Stefan Geil eine ganze Pfarrstelle in der nordhessischen Kirchengemeinde Dodenau/Reddighausen im Dekanat Biedenkopf und Gladenbach. Geil kehrt damit zurück in seine Heimat.
Drei Jahre war der Seelsorger in der Lukasgemeinde in Lampertheim tätig. Und das mit Herz und Seele. Einiges konnte er auf den Weg bringen. Ein besonderes Projekt war das Kirchenkino, das in regelmäßigen Abständen in der Notkirche freitags abends stattfand.
Als besondere Herausforderung, der er sich gerne stellte, beschreibt er im Rückblick seinen Schuldienst in der Berufsschule in Lampertheim.„Konfessionskundlicher Unterricht in einer multikulturellen und einer säkularisierten Vielfalt so zu gestalten, dass alle was mitnehmen, war mein Ziel“, so Geil.
Mit leuchtenden Augen denkt Geil an seine Ordination in der Domkirche zurück, mit der sein Pfarrdienst in der Lukasgemeinde 2015 begann. Mit Begeisterung erinnert er sich auch an die besonders gestaltete und gefeierte Osternacht und den Gottesdienst zum Reformationsjubiläum: „Wenn viele Menschen gemeinsam an einer Liturgie beteiligt sind und durch eine intensive Vorbereitung dann auch eine besondere Tiefe erlebbar wird- das wird in meinem Gedächtnis bleiben.“
Der Abschied fällt nun beiden Seiten nach den intensiven drei Jahren sehr schwer. „Die erste Pfarrstelle ist wie die erste Liebe“, beschreibt Dekan Karl Hans Geil in seinen Abschieds- und Dankesworten den Beginn des Pfarrberufes. „Jetzt geht die schöne Zeit der jungen Liebe zu Ende und Wechsel gehören zum Pfarrberuf dazu“, so Dekan Geil.
Stefan Geil freut sich auf das, was jetzt auf ihn zukommt. „Ich werde dort die Gemeinde erstmal kennen lernen und dann entscheiden, wo ich Schwerpunkte setze.“ Er wird in Dodenau direkt neben der Kirche wohnen können: „Auch darauf freue ich mich!“ zg