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    CORONA-IMPFAKTION: Großes Interesse an Impfaktion der Gemeinde Biblis in der Riedhalle

    Die gute Organisation wurde vielfach gelobt

    Viele Bibliser und Auswärtige kamen am Sonntag zur Impfaktion der Gemeinde Biblis in die Riedhalle. Foto: Hannelore Nowacki


    BIBLIS – Warten mit Abstand und Geduld war am Sonntag bei der Impfaktion der Gemeinde Biblis in der Riedhalle angesagt. Rot-weiße Bänder waren gespannt, die den Zugang zur Riedhalle regelten, in Abständen waren Stühle für die Wartenden aufgestellt, um ein Sitzpäuschen zu ermöglichen. Das freute Inge Ganz besonders, die selbst schon geimpft war und nur noch auf eine gehbehinderte Bekannte wartete und ihr den Platz in der Schlange freihielt. Im Grunde ging es recht zügig voran. Familie Tänzer aus Biblis hatte es innerhalb einer Stunde bis ins Foyer geschafft, um sich boostern zu lassen. Familie Gansmann-Rieger aus Nordheim war schon weiter gekommen und schien ganz entspannt beim Aufklärungsgespräch mit Dr. Gaster. Evi Schreiner und Artur Haiser aus Bobstadt waren zufrieden, dass sie nach ein dreiviertel Stunden mit Aufklärung, Impfung und Eintrag in den Impfausausweis nun ihre dritte Impfung dokumentiert hatten. Die ganze Familie sei schon „durchgeboostert“. Beide hatten sich schon an anderer Stelle zum Boostern angemeldet, doch die Aktion in Biblis sei früher gekommen. Nur noch eine viertel Stunde im Wartebereich Platz nehmen, dann war alles überstanden. Anderthalb Stunden Wartezeit hätten sie eingeplant, aber wohl eine gute Zeit erwischt. „Sehr gut organisiert“, fanden die beiden diese Impfaktion. Und richtig gut kam bei ihnen an, dass der Bürgermeister sich selbst um die Leute kümmerte. Aus Gesprächen hätten sie erfahren, dass der nette Helfer draußen in der orangefarbenen Warnweste der Bürgermeister sei, den sie zuvor nicht kannten. Bürgermeister Volker Scheib erklärte im Gespräch mit dem TIP, dass er den Leuten eine lange Wartezeit ersparen möchte, die noch gar nicht zur Booster-Impfung zugelassen sind. Deshalb kläre er vorab die Stichtage. Für die Corona-Impfungen gebe es in Biblis ein riesiges Interesse, das habe er beim Impftag des Kreises Bergstraße am vorangegangen Dienstag festgestellt. Daher sei es logisch gewesen, einen weiteren Impftag anzubieten, diesmal von der Gemeinde Biblis. So wie die Riedhalle eingerichtet war, konnte sie am Sonntag weiter genutzt werden, bis dahin sei sie gesperrt gewesen. Seinem Eindruck nach sei etwa die Hälfte der Wartenden nicht aus Biblis. Gibt es genug Impfstoff? Der Impfstoff reicht nie, meinte Scheib. Bestellt hatte er 450 Impfdosen und eine Mannheimer Privatpraxis mit der Durchführung beauftragt. Auch Dr. Corinna Gaster ging davon aus, dass diese 450 Impfdosen nicht ausreichen würden. Sie hat Erfahrung mit dem Impfen in der Rhein-Neckar-Region und war auch in Biblis mit ihrem Team Mannheimer Medizinstudenten. Dem TIP gegenüber erklärte sie, dass sie immer eine Reserve mitnehme, diesmal etwa 200 Impfdosen zusätzlich. Biontech-Impfstoff gebe es wenig, etwa ein Viertel der Gesamtmenge am Sonntag, der Moderna-Impfstoff mache drei Viertel aus.  Hannelore Nowacki

     

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