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Do., 27. Juni 2019, 09:02 Uhr
Hofheimer Theatergruppe probt für neues Stück / Premiere am 26. Oktober / Vier Vorstellungen
„Die Krautstorze“ präsentieren „Dummheit schützt vor Liebe nicht“
Nach dem Erfolg im vergangenen Jahr kehren die „Krautstorze” im Oktober und November für vier Aufführungen ihres neuen Stückes „Dummheit schützt vor Liebe nicht“ auf die Bühne des Bürgerhaus in Hofheim zurück. Archivfoto: Eva Wiegand
HOFHEIM - „Dummheit schützt vor Liebe nicht“ heißt die neue Produktion der Theatergruppe „Die Krautstorze“, die am 26. Oktober Premiere feiert. Dieses Jahr hat die Suche nach einem passenden Stück etwas länger gedauert, „das war eine harte Nummer“, sagt Ute Timme bei der Probe im Vereinsraum des Bürgerhauses. Doch gut Ding will bekanntlich Weile haben.
Nach dem Tod des Altbauers macht sich Schorsch, der von Jürgen Hofmeister gespielt wird, Gedanken, wer denn nun die ganze Arbeit auf dem Hof machen soll, während seine Frau Siggi (Julia Hertling) anmerkt: „Eines steht jedenfalls fest: Der nörgelt nicht mehr an meinem Essen herum.“ Schon die Anfangsszene lässt erahnen, dass es in Siegfried Burgers ländlichem Schwank, der den sieben Akteuren als Vorlage dient, ordentlich zur Sache geht. Als sich bei der Testamentseröffnung herausstellt, dass Schorschs einfältigem Bruder Gustav (Christian Jänchen) ungeahnte Rechte einräumt werden, solange er ledig ist, soll dieser unter die Haube gebracht werden. Da der Junggeselle aber sehr naiv ist, klären ihn Alfons und Benny (Robin Vollhardt) erst einmal in Sachen Liebe auf - jeder auf seine Art, versteht sich. Frauen werden eingeladen und es kommt, wie soll es anders sein, zu einem amüsanten Verwirrspiel. In die Rolle der Frau Großmaul schlüpft Ilonka Grosch, sie gibt ebenso wie Laura Neumann, die vor Jahren in der Krautstorze-Jugendgruppe mitwirkte, ihr Debüt bei der Truppe. Bei Texthängen ist wie immer Souffleuse Marga Gilbert zur Stelle.
Auf Souffleuse Marga Gilbers (links) können sich die „Krautstorze“ auch in diesem Jahr wieder verlassen. Foto: Petra Gahabka
Die Laienschauspieler haben die Geschichte vom Wirtshaus bis zum Supermarkt natürlich mit allerhand Lokalkolorit gewürzt. Der in Hochdeutsch verfasste Text wird beim Lesen simultan ins Howwemerische übersetzt, was für einige doch eine gewisse Herausforderung darstellt. Bis jetzt läuft „Dummheit schützt vor Liebe nicht“ in Eigenregie, wenn es dann auf die Bühne geht, wird sich Armin Tremmel einklinken. Wer die Akteure kennt, der weiß um ihren Wortwitz und den Spaß am Theaterspielen. Das Publikum kann sich bei den Vorstellungen im Bürgerhaus am 26. und 27. Oktober sowie am 2. und 3. November also auf beste Unterhaltung freuen. Der Kartenvorverkauf beginnt am 14. September um 10 Uhr im Bürgerhausfoyer. Petra Gahabka