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  • So., 09. September 2018, 12:24 Uhr
    „Masseoadrang" zur Eröffnung mit Tanzeinlagen, Musik und Kerbered

    Die Leit sin froh, die Kerb is do

    Kerbevadder Moritz Wetzel ließ nichts unkommentiert und gab einige lustige Geschichten aus dem letzten Jahr zum Besten, bevor er den Kerbekranz taufte. Foto: Eva Wiegand


    HOFHEIM - Jedes Jahr wird sie von Bürgern und Vereinen in Hofheim sehnlichst erwartet: die Kerb mit allem Drum und Dran. Der evangelische Posaunenchor kündigte es bereits mit einem Platzkonzert ab 16.30 Uhr vor dem Alten Rathaus an und machte am Samstag zur offiziellen Eröffnung den Anfang. In diesem Jahr hatte der Reitverein Hofheim den Vorsitz des Arbeitskreises inne und so stellte der Verein auch den diesjährigen Kerwevadder - Moritz Wetzel. Dieser eröffnete das Geschehen am Samstag in gewohnter Weise mit einer Kerwered, begleitet von Regina Lieser mit dem Akkordeon. Vorgefahren war er, passend zu seiner Herkunft aus dem Reitverein mit Pferdekutsche, Geleit gaben wie immer die Kerbeborsch sowie der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Bürstadt/ Hofheim, die auch gleich mit dem Evangelischen Posaunenchor ein gemeinsames Stück aufspielten. Noch bevor der Kerbevadder allerdings die lustigsten Geschehnisse zum Besten geben durfte, die das Jahr über brav gesammelt und zum Teil vom „Orts-Original, de Bitsche Peder“ mit spitzer Feder zu Papier gebracht worden waren, tanzte die Gruppe „Step Motion“ vom TV Hofheim für die Kerbegäste. Gleich darauf präsentierte sich die kleine Garde „Flower Power“ vom HCV mit einer flotten Tanznummer, dann war die Zeit reif für die Kerberedd.

    Die kleine Garde „Flower Power vom HCV sorgte mit ihrem flotten Tanz für Stimmung. Foto: Eva Wiegand


    Mit dem „Schondfleck Bahnhofsvorplatz“ ging´s auch schon los. „Alles net schee un kon gude Zustand“, ließ Wetzel die Kerbegäste wissen und auch das renovierte Bürgerhaus schaffte es erneut in die Kerberedd: „Ach was war des fer a Posse, mit unserem Bürgerhaus, fascht wie in Schilda, ihr werte Genosse…Schwamm driwwer, was ä Glick, jetzt is es ferdisch, mer sinn ganz entzückt.“ Für den Ausscheller wünschte sich der Kerbevadder schließlich noch „en scheene Brunne“ und erwähnte noch viele andere Geschichten aus „Howwe“ mit denen er die Zuhörer zum Lachen brachte. Im Anschluss an die Rede taufte der Kerbevadder den Kerbekranz mit reichlich Wein: „Ihr liewe Howwemer und Auswerdische Leit, hiermit eröffne ich unser schenschdie Zeit“ - dann floss das Freibier und das diesjährige Kerbespektakel mit Essen, Trinken und Feiern bei den Hofheimer Vereinen war offiziell eröffnet. Eva Wiegand

     

     

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