VERNISSAGE: Werke der Künstlerin Jurate Batura Lemke in Hummels-Scheier-Galerie
Die Natur als unerschöpfliche Inspirationsquelle
Ab dem 13 März werden die Werke von Jurate Batura Lemke in Hummels-Scheier-Galerie zu sehen sein. Foto: oh
LAMPERTHEIM – Nach langer Durststrecke, Corona und Ukraine-Krieg zum Trotz soll in diesem Jahr mit Ausstellungen in der Scheier-Galerie zum Kunstgeschehen in Lampertheim beigetragen werden. Begonnen werden soll mit einer Vernissage am 13. März um 11 Uhr mit der Künstlerin Jurate Batura Lemke. Musikalisch umrahmt wird die Ausstellungseröffnung durch Auksė Ožinskaitė, Gesang, und Gintaras Ručys, Gitarre.
Geboren in Würzburg als litauisches Flüchtlinkskind, lebte sie in Australien und Kanada und hat auch die kanadische Staatsbürgerschaft. In Toronto, Kanada, absolvierte sie ein Kunst- und Pädagogikstudium und leitete dort diverse Mal- und Zeichenkurse. Mit über 20 Einzelausstellungen, unter anderem in Toronto, Vilnius, Berlin, Ladenburg und Mannheim, ist sie seit 1967 aktiv. Seit 1979 wohnt sie in Lampertheim-Hüttenfeld und arbeitete bis 2015 als Kunsterzieherin am Litauischen Gymnasium und hat auch schon früher in Lampertheim ihre Werke ausgestellt und beteiligte sich bei einer Reihe von Ausstellungen im In- und Ausland.
Jurate Lemke ist der Natur sehr verbunden und betrachtet sie als unerschöpfliche Inspirationsquelle. Die Konzentration auf das Detail steht im Vordergrund, aber bei aller Detailtreue wird die Realität rätselhaft gestaltet. Viele ihrer Bilder haben mystische Ausstrahlung und fordern den Betrachter zur Deutung heraus. Das Motiv bestimmt die angewandte Technik, demzufolge entsteht eine Vielzahl an Techniken: akribische Tuschezeichnungen, expressive Ölgemälde, originelle Collagen und Mischtechniken.
Die Veranstaltung findet in Hummels-Scheier-Galerie, Wilhelmstr. 75, Lampertheim, gemäß der dann geltenden Pandemiebedingungen statt. zg