In Würzburg machte die Reisegruppe Halt auf der Mainbrücke. Foto: oh
NORDHEIM - Das Thema der Bildungsreise lautete Natur und Kultur, denn auch in diesem Jahr waren die Natur- und Vogelfreunde Nordheim sechs Tage. unterwegs
Mit 32 Teilnehmern und voll gepacktem Programm ging es Mitte Juni Richtung Würzburg. Hier nahmen die Reiseteilenehmer an einer vom Verein gebuchten Stadtführung teil. Den Nachmittag konnte jeder Mitreisende selbst gestalten, so zum Beispiel mit dem Besuch der Residenz oder einfach nur im wundervollen Schlossgarten im Schatten der Bäume verweilen. Am zweiten Tag tauchten die Natur- und Vogelfreunde in die nicht so alte Geschichte Deutschlands und besuchten die Gedenkstätte Point Alpha. Diese befindet sich an der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Hier werden die Geschehnisse nach dem Mauerbau beleuchtet. Der Nachmittag wurde mit einem Besuch der Stadt Ostheim und der Besichtigung der am besten erhaltenen Kirchenburg Deutschlands abgerundet.
Am dritten Tag stand schließlich ganz die Natur im Vordergrund. Zwei fachkundigen Ranger führten die Teilnehmer durch das Schwarze Moor. In Verbindung der Anschauungstafeln und Erläuterungen wurden die Teilnehmer über die Entstehung und Funktion des Moors unterrichtet. Ebenfalls wurden die Besonderheiten der Flora und Fauna des Moors auf dem Rundgang gezeigt. In den darauf folgenden Tagen stand die Erkundung von Meiningen und Bad Salzungen an und als besonderes Schmankerl gab es das Salzbergwerk Merkers oben auf. Hier ging es auf bis zu 800 Meter Tiefe in den Berg ein. In rund zweieinhalb Stunden und einer Fahrstrecke von circa 20 Kilometern erforschten die Ausflügler mit dem LKW den Salzstollen mit historischem Hintergrund. Hier wurde das Reichsgold und Kunstschätze aus verschieden deutschen Museen während des Zweiten Weltkriegs in Sicherheit gebracht. Wer in die Rhön fährt muss natürlich auch auf die Wasserkuppe. Mit einer geführten Besichtigung im Radom und Rundflügen bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel über die Rhönkuppen. Dies wollten sich die Natur-und Vogelfreunde nicht entgehen lassen. Den Tag beendeten wir mit dem Besuch einer Fischzucht- und Räucherei, bei der sich so mancher Fischfan, die besonders schmackhaften Rhönforellen frisch genießen oder auch mit nach Hause nehmen konnte.
Am letzten Reisetag besuchte die Reisegruppe die Firma Mollenhauer, ein Blockflötenhersteller, sowie anschließend noch die Innenstadt von Fulda und trat dann die Heimreise an. Die Reiseplanung- und leitung erfolgte diesmal mit dem neuen Team Sabine und Bruno Weingärtner. zg